Brasilianischer Bub beißt Pitbull Brasilianischer Bub beißt Pitbull

Rollentausch

© Reuters

 

Brasilianischer Bub beißt Pitbull

"Als der Hund mich gebissen, habe ich einfach zurückgebissen." Als ob es das Selbstverständlichste auf der Welt wäre, erzählt der 11-jährige Gabriel Almeida, der beim Biss in einen Hundeinen Eckzahn verlor, unschuldig-relaxed den Vorfall, der ihn zum momentan begehrtesten Medien-Objekt in Brasilien macht. Er spielte gerade im Hof seines Onkels, als der Hund zur Attacke ansetzte.

Konter
Gabriel aber ergriff nicht etwa - wie man es von einem Jungspund seiner Zunft erwarten könnte - die Flucht, sondern rüstete sich seinerseits für den Gegenangriff. Und dieser fiel im wahrsten Sinne des Wortes bissig aus. "Ich habe meinen Arm um seinen Hals (Anm.: des Hundes) gelegt und zugebissen."

Medien-Sar

Genau das machte ihn - wohl eher un- denn gewollt - zum begehrten Medienstar. Von allen möglichen TV-Stationen wird der 11-Jährige geherzt und umringt.

Arbeiter als "Retter"
Trotz seiner Wagemut gestand Gabriel offen, erleichtert gewesen zu sein, als ihn die Arbeiter im Umfeld aus dem Getümmel entfernten. Einer der Arbeiter schildert: "Es ist uns vordergründig darum gegangen, dass wir den Burschen aus dieser Situation herausholen. In der Folge haben wir ihn einfach rausgezogen. Den Rest haben wir der Polizei und den Sicherheitskräften überlassen." Der junge Bursche musste an seinem Arm genäht werden. Dafür aber wird er als wohl bissigster Brasilianer in die Geschichte eingehen

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