Bruder-Krieg um Millionen-Erbschaft

Fortell gg. Fortell

© Toppress/TZ ÖSTERREICH

Bruder-Krieg um Millionen-Erbschaft

Runde fünf im erbitterten Erbschaftsstreit: Zweieinhalb Stunden lagen sich am Wiener Landesgericht erneut Marius Fortelni (55) und die Anwältin seines Bruders Albert Fortell (57) in den Haaren. Es geht um das Erbe der verstorbenen Eltern der Fortells im Wert von rund drei Millionen Euro. Unter großem Interesse besonders deutscher Medien wurde der Prozess dann aber doch wieder vertagt.

Richterin genervt.
Eine sichtlich genervte Richterin Elisabeth Bartholner will am 22. April Albert Fortell einvernehmen und dann endlich urteilen. „Aber nicht, dass er dann wieder nicht kommt“, warnte die Richterin dessen streitlustige Anwältin Margot Körber-Schotola.

Dokument.
Fortelnis Anwalt Ladislav Margula legte dem Gericht eine Treuhandvereinbarung der Brüder mit ihrer Mutter Gertrude Fortelni aus 1996 vor (ÖSTERREICH berichtete). In dem Dokument ist vereinbart, dass das Erbe bis zum Tod der Mutter von Albert Fortell verwaltet werden sollte. Danach sollte es zwischen den Brüdern gerecht geteilt werden. Seine Mutter hätte nie gewollt, dass all ihre Wohnungen und ihre Antiquitäten verkauft würden. Was Albert Fortell aber getan hätte. Auch die langjährige Haushälterin bestätigte, dass Frau Fortelni das Erbe stets auf die Brüder aufteilen wollte. Als sie 2007 starb, „habe ich im tiefen Vertrauen meinem Bruder die Vollmacht erteilt, die Hinterlassenschaft zu regeln“, so Fortelni, der eine Baufirma in New York betreibt.

Sein Bruder habe ihn aber betrogen. „Mir geht es schlecht. Die schlimmste Zeit in meinem Leben. Albert hat mir sogar verboten mit Barbara (Wussow, Anm.) zu sprechen“, klagt Fortelni. Er rechne mit einem Erfolg vor Gericht, aber dann werde sein Bruder sagen, er habe kein Geld.

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