Brutaler Eisenstangen-Täter war illegal in Österreich

Mord am Brunnenmarkt

Brutaler Eisenstangen-Täter war illegal in Österreich

In der Nacht auf Mittwoch ereignete sich in Wien-Ottakring eine grauenhafte Tat. Offenbar grundlos schlug ein 21-Jähriger auf eine ihm unbekannte Frau, die sich am Weg zur Arbeit befand, ein.

Das weiß man zurzeit über den Täter

Der 21-Jährige Kenianer wurde als Asylwerber rechtskräftig abgelehnt und befand sich daher illegal in Österreich. Zwei Frauen, die sich gerade am Weg zur Arbeit befanden, erblickten ihn mit der Eisenstange und wechselten deshalb die Straßenseite.

Plötzlich sei der Mann jedoch zwischen zwei Marktständen herausgekommen und habe sofort brutal auf die 54-Jährige eingeschlagen. Vor dem Wettlokal versetzte der Mann der Frau zahlreiche wuchtige Schläge gegen den Kopf, so dass für das Opfer jede Hilfe zu spät kam. Die lange und schwere Eisenstange entstammte vermutlich einem Baugerüst - der Täter muss also extrem kräftig sein.

Einvernahme ausständig
Die genauen Hintergründe der Tat waren am Mittwochvormittag noch unklar, die Einvernahme des 21-Jährigen noch ausständig. Auch eine Psychose des Mannes wurde nicht ausgeschlossen. Fest stand jedenfalls, dass "es kein Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsverhältnis" zwischen Verdächtigem und Opfer gibt, erklärte Polizeisprecher Christoph Pölzl.

Video zum Thema Frau in Ottakring erschlagen: Asylwerber verhaftet
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