Bungee-Opfer fuhr nach Rettung in Urlaub

Erholung nach Unfall

© maierwilhelm

Bungee-Opfer fuhr nach Rettung in Urlaub

Der Kirchbichler Björn U. (24) dürfte seinen unfreiwilligen Stunt vom Samstag am Stadtfest in Wörgl gut überstanden haben. Der Tiroler hatte 15 Minuten lang hilflos am defekten Bungee-Kran gezappelt – ÖSTERREICH berichtete. Das Seil der Sprunganlage klemmte und ließ den Unglücksraben in 40 Meter Höhe in der Hitze baumeln. Mutig hatte sich der Mann nach einigen Bieren als Erster auf die 100 Meter hohe Anlage gewagt. Nach dem problemlosen Sprung streikte der Abrollmechanismus. Der Kranführer kurbelte den Pechvogel unter Anfeuerungsrufen der Zuschauer händisch in die Tiefe. Als der Tiroler schließlich am Boden ankam, war sein Kreislauf völlig durcheinander.

Anlage gesperrt
Björn U. wurde ins Krankenhaus Kufstein eingeliefert, soll sich aber, trotz leichter Sehstörungen, noch am gleichen Abend gegen Revers selbst entlassen haben. Augenzeugen wollen den „wilden Hund“ sogar noch einmal am Stadtfest gesehen haben. Der 24-Jährige verabschiedete sich dann Montag in den wohlverdienten Urlaub. Stadtfestobmann Mario Wiechenthaler war nach dem Zwischenfall etwas mulmig zumute. „Nach der Panne wurde das Bungee-Springen abgesagt“, bestätigte der Organisator. Dabei hatte der Obmann das Springen im Vorjahr noch selbst eröffnet. Heuer wollte er gemeinsam mit dem Wörgler Vizebürgermeister Andreas Taxacher wieder den ersten Sprung wagen. Daraus wurde diesmal jedoch nichts.

Die Betreiber der Bungee-Anlage dürften, abgesehen vom Geschäftsentgang, mit einem blauen Auge davon gekommen sein. Bei der Polizei liegt keine Anzeige vor. Da niemand verletzt wurde, gibt es keine Ermittlungen.

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