Burschenschafter-Marsch: Polizist verletzt

Quer durch Innsbruck

Burschenschafter-Marsch: Polizist verletzt

Weitgehend friedlich sind am Samstag der Marsch der "Deutschen Burschenschaft" und die Gegendemonstration des "Aktionsbündnis Innsbruck gegen Faschismus" in der Tiroler Landeshauptstadt abgelaufen. Nachdem rund 100 Korporierte, eskortiert von einem Polizei-Großaufgebot, durch die Stadt gezogen waren, fanden sich laut Polizei rund 1.000 Teilnehmer bei der Gegenkundgebung ein.

Diashow Burschenschafter marschieren durch Innsbruck

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

Knapp hundert Teilnehmer bei Verbandstreffen der "Deutschen Burschenschaft"

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Sowohl die Kundgebung als auch der anschließende Protestmarsch des Aktionsbündnisses verliefen ohne gröbere Zwischenfälle. Wie die Polizei mitteilte, gab es aber im Vorfeld zwei Festnahmen. Im Zuge der Demonstrationen gegen den Burschenschaftermarsch wurde eine Person wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und eine weitere wegen eines tätlichen Angriffs festgenommen, teilte ein Polizeisprecher der APA mit. Ein Polizist und eine Demonstrantin wurden leicht verletzt. Bei rund 15 Personen wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt.

Die Burschenschafter waren am späten Vormittag vom Haus der Verbindung "Brixia" im Innsbrucker Stadtteil St. Nikolaus den Inn entlang zur Universität und weiter zur Messe gewandert. Von dort wurden sie mit Bussen zu ihrem Veranstaltungsort im östlichen Teil der Stadt gebracht. Bei ihrem Marsch hielten sie Transparente mit Slogans wie "Burschenschafter für Meinungsfreiheit" oder "Heute bei der Messe, morgen in der Verfassung. Ich bin die linke Gewalt" hoch. Das eigentliche Verbandstreffen des Dachverbands ging von der Außenwelt abgeschirmt über die Bühne. Die deutsch-nationalen Korporierten tagten nicht-öffentlich in einem Lokal in einem Gewerbegebiet. Dabei übten sie sich in Normalität, äußerten zugleich aber massive Kritik an der Gegendemonstration.

Die Gegendemonstranten versammelten sich auf dem Platz vor dem Landhaus und starteten gegen 14.00 Uhr ihren Protestzug durch die Innenstadt bis zur Messe. Die Sprecherin des Aktionsbündnisses, Claudia Schütz, verwies auf den Erfolg der Zivilgesellschaft. Denn ohne deren Druck wäre es nie zum Vertragsausstieg der Messe gekommen.

Rund 1.000 Teilnehmer bei Kundgebung
Indes hatte der Cartellverband (CV) in einer Aussendung kritisiert, dass es im Zuge der Proteste gegen die Veranstaltung der Deutschen Burschenschafter zu einem Angriff auf ein Mitglied der katholischen akademischen Verbindung Austria Innsbruck gekommen sei. Bei der Polizei war der Zwischenfall am Nachmittag noch nicht bekannt.

Der Ring freiheitlicher Studenten (RFS) gab wiederum bekannt, dass er die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) der Uni Wien wegen Untreue angezeigt hat. Der Grund dafür sei, dass die ÖH im Internet vergünstigte Anreisemöglichkeiten zu der Demonstration gegen die Verbandstagung angeboten habe, hieß es in einer Aussendung.

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