Das E-Mail an ÖSTERREICH

Anonymer Informant

© APA

Das E-Mail an ÖSTERREICH

Das Schreiben ist zehn Zeilen lang und langte am Dienstag um exakt 11.46 Uhr in der Redaktion von ÖSTERREICH ein. Ein anonymer Informant behauptete, den Flick-Raub aufklären zu können. „Ich kenne die Namen der Täter und den momentanen Lagerungsort des Sarges“, schrieb „Mister X“ über ein Yahoo-Webmail an die Redaktion. Mehr noch: „Ich habe an der Planung mitgewirkt.“

Was auf den ersten Blick wie die Spinnerei eines Wirrkopfes wirkt, könnte zur Verhaftung der Täter führen.

ÖSTERREICH setzte sich mit „Mister X“ in Verbindung, traf ihn, machte den Quercheck seiner Geschichte – und informierte dann Innenministerin Maria Fekter unverzüglich. Fekter persönlich ordnete noch Mittwochabend einen Einsatz der Cobra im Burgenland an.

Das E-Mail im Wortlaut:

sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine längere Haftstrafe in Graz verbüsst. Während meiner Haftzeit hatte ich Kontakt zu drei mithäftlingen. Wir haben pläne gemacht was wir machen könnten wen wir raus kommen.

Einer unserer pläne sah vor den sarg des Herrn Flick zu stehlen. Vor drei monaten bin ich entlassen worden und bin nach spanien gegangen. Hier erfuhr ich zufällig von der ausführung dieses Planes. Da er exakt so ausgeführt wurde wie damals von mir mitgeplant habe ich einen mann kontaktiert der seinerzeit ebenfalls an der planung mitgewirkt hatte. Er bestättigte mir das sie die sache ausgeführt haben. Ich kenne also die Namen der Leute und den momentanen Lagerungsort des Sarges. Sollten sie Interesse an dieser Geschichte haben senden sie eine mail mit anschrift und telefonnummer.

Mit freundlichen Grüssen
pwagner

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