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Das sagt Terror-Experte zu IS-Drohung gegen Österreicher

ÖSTERREICH-Interview mit Shams ul-Haq

Das sagt Terror-Experte zu IS-Drohung gegen Österreicher

Zum ersten Mal hat die Terrormiliz Islamischer Staat Drohungen gegen Einzelpersonen in Österreich veröffentlicht – und zwar gegen „abtrünnige“ Imame. In dem IS-Online-Magazin werden nun mehrere Namen von Personen genannt und wie sie umgebracht werden sollen. Terror-Experte Shams ul-Haq (Autor von „Die Brutstätte des Terrors“, war Undercover in deutschen, schweizerischen und österreichischen Asylheimen unterwegs), der gerade in Pakistan unterwegs ist, sprach mit ÖSTERREICH über die neuen Drohungen.

ÖSTERREICH: Herr Haq, der IS droht jetzt erstmals Einzelpersonen in Österreich. Was sagen Sie dazu?

Haq: Drohungen des IS gibt es immer wieder, wenn auch bisher nicht so konkret. Man kann diese Drohung nicht einfach stehen lassen. Alle Geheimdienste wissen das. Man muss mit dem IS vorsichtig umgehen, denn er ist bereits in Europa angekommen.

ÖSTERREICH: Was meinen Sie damit?

Haq: Nun, der IS hat Kontaktpersonen in Deutschland und natürlich auch in Österreich, das ist den Geheimdiensten bekannt.

ÖSTERREICH: Und was sollte getan werden?

Haq: Man sollte verfolgen, wer dahinter steckt und wer die Kontaktpersonen sind. Was man nicht vergessen darf: Was der IS sagt, ist nicht der wahre Islam, deshalb bedroht er auch Imame.

ÖSTERREICH: Was raten Sie hier den konkret Bedrohten?

Haq: Nun, allgemein sollten die Imame jetzt stark zusammenarbeiten. Auch die Muftis, die in den saudiarabischen Ländern sitzen, sollten zusammenarbeiten.

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