Das starke Comeback des Nikolo

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Das starke Comeback des Nikolo

Keine Rede von Krise, Angst vor dem Bart oder Abschied eines Brauchtums: Während viele Krampusläufe heuer abgesagt wurden, feiert der Nikolo ein Comeback. ÖSTERREICH-Recherchen zufolge treten heuer mehr Nikolos in Kindergärten und bei Privatfesten auf als noch in den Vorjahren.

Nikolo-Agentur: "Doppelt so viele Einsätze wie 2014"
„Wir haben doppelt so viele Einsätze wie 2014. Sechs Nikolos von uns sind seit Freitag im Dauereinsatz“, heißt es von der Agentur Der Nikolaus in Wien. Das bestätigt Günter Aichinger, der als Nikolo verkleidet von Kinderfest zu Kinderfest eilt. „Ich habe so viele Angebote. Um alle zu schaffen, müsste ich mich klonen“, meint er gegenüber ÖSTERREICH.

Alleine in Wien dürften heuer bis zu 100 Nikoläuse unterwegs sein, in ganz Österreicher mehrere Hunderte. Dass der Nikolotag auf den heutigen Sonntag fällt, lässt die Buchungen nach oben schnellen. Der Run wirkt sich auch auf den Handel aus: Schoko-Nikolos waren am Samstag nur in wenigen Lebensmittelgeschäften zu haben. Und: Nikolo-Umzüge wie der in Kitzbühel werden heuer von Tausenden Besuchern frenetisch bejubelt.

Doch nicht überall geht sich ein Termin aus. In einem städtischen Kindergarten in Wien-Donaustadt sind die Eltern wütend, weil die Kinder nur Geschenke bekamen: „„Ich finde es eine Riesen-Sauerei. Unsere Kultur wird damit auf den Kopf gestellt“, klagt Elfie H. (37) im Gespräch mit ÖSTERREICH

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