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Das war ein Grusel-Sommer

Weniger Sonnentage

Das war ein Grusel-Sommer

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In den Schwimmbädern herrscht gähnende Leere. Die Gastgärten sind verwaist. Statt Sonnencreme und Bikini sind jetzt Regenschirm und Gummistiefel angesagt. Der Sommer 2014 war großteils zum Gruseln! Die Details:

  • Zu kalt. Die Temperaturspitze wurde heuer mit 35,7 Grad in Innsbruck gemessen. Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es sogar bis zu 40,5 Grad! In Salzburg war es im letzten Monat um zwei Grad zu kühl, in Wien, Bregenz und Eisenstadt um 1,4 Grad.
  • Weniger Sonnenstunden. Im August gab es rund ein Viertel weniger Sonnenstunden als im langjährigen Mittel. Insgesamt war der Sommer 2014 der bewölkteste seit neun Jahren und der vierzehnttrübste seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen 1884!
  • Regen-Rekord. In Teilen Tirols, Vorarlbergs und Niederösterreichs regnete es um bis zu 60 Prozent mehr. In Wien gab es in den letzten 30 Tagen sogar ein Niederschlagsplus von 88 Prozent!
  • Gewitter-Alarm. Schon 90.436 Blitze wurden heuer über Österreich gezählt (ein Plus von 8,2 Prozent). Allein in der Nacht auf den 31. Juli gab es mehr als 6.000 Unwetter!
  • Weniger Sommer- und Tropentage. Die Zahl der Sommertage (Temperatur 25 Grad oder mehr) ging heuer um bis zu 23 Prozent zurück, Tropentage (30 Grad oder mehr) gab es um bis zu 40 Prozent weniger!
  • Immer wieder Tiefs. Der Grund für das miese Wetter: Anders als in den Vorjahren konnten sich heuer stabile Azorenhochs nicht durchsetzen. Stattdessen wurden gleich mehrere Tiefdruckgebiete direkt nach Österreich abgelenkt. „Alles Zufall“, sagt Klimatologe Alexander Orlik von der ZAMG.

BreitWetter.jpg


(mud)

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