Datenklau: Jetzt packt die

Schwere Vorwürfe

Datenklau: Jetzt packt die "Erpresserin" aus

Wie berichtet, waren am Mittwoch zwei Frauen (40 und 50) festgenommen worden: eine 50-jährige Vertragsbedienstete, die am Landesgericht für Strafsachen für die Staatsanwaltschaft arbeitete, und eine Ex-Jugoslawin, die von der anderen illegale Auskünfte erhalten haben soll.

Der Amtsmissbrauch wird von der Justiz-Mitarbeiterin nicht bestritten. Allerdings habe sie das nur getan, weil die andere sie und ihre Tochter mit einem Schlägertrupp und sogar mit Mord bedroht habe. Das bestreitet die angebliche Anstifterin zum Datenklau allerdings vehement: „Ich bin doch keine Erpresserin und hab auch nichts in Auftrag gegeben“, beteuert sie.

"Wir beide waren doch
 die besten Freundinnen"

„Ganz im Gegenteil waren wir beste Freundinnen,“ betont sie gegenüber ihrem Top-Anwalt Normann Hofstätter. Zum Motiv für die vermeintliche Erpressung – Schulden von 20.000 Euro bei der Vertragsbediensteten, die sie nicht zurückzahlen konnte: „Das stimmt so nicht. Ich stotterte den Betrag in Raten ab.“

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Über die Datenweitergabe meint die 40-Jährige, dass die „Freundin“ ihr bei einer Angelegenheit „unaufgefordert geholfen“ habe. Und dass sie wisse, dass die andere „regelmäßig Auskunft an Dritte erteilt und dabei gut verdient habe“. Das habe sie auch so gegenüber der Polizei ausgesagt. Da es sich um einen Verschlussakt handelt, und dieses Statement derzeit nicht verifiziert werden kann, gilt im besonderen Maße die Unschuldsvermutung.

Fakt ist: Gegen beide Frauen wird auf freiem Fuß ermittelt. Die Vertragsbedienstete wurde überdies – so ihr juristischer Beistand Manfred Arbacher-Stöger – noch am Freitag fristlos gekündigt. (kor)

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