Die besten Schulen des Landes Die besten Schulen des Landes

Voting-Ergebnis

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© Österreich/ Juvan

Die besten Schulen des Landes

Die Entscheidung, in welche Schule man sein Kind schickt, macht sich niemand leicht. Und gerade in Zeiten der heißen politischen Diskussion um Gesamtschule beziehungsweise „Neue Mittelschule“ sind Eltern in ganz Österreich zunehmend verunsichert, welche Ausbildung denn die beste für den Nachwuchs ist – und vor allem auch, welche Schule qualitativ wirklich gut ist.

Online-Wahl
ÖSTERREICH rief deshalb zum größten Schul-Voting des Landes auf und tausende LeserInnen bedankten sich mit ihrer aktiven Teilnahme bei der Online-Wahl unter www.oe24.at. Über 56.000 Stimmen wurden für sämtliche Volksschulen, Gymnasien, HAKs, Mittel-, sowie berufsbildenden Schulen in ganz Österreich abgegeben. Hier die Sieger und Listen der jeweils 15 Besten.

Fächerübergreifende Schulen vorne
Fest steht: Jene Schulen, die durch fächerübergreifende Projekte, Begabtenförderung oder andere Specials Flexibilität beweisen und die Individualität der SchülerInnen fördern, schneiden gesamt am besten ab. Wie etwa die HAK Maygasse im 13. Bezirk in Wien, die auf Platz Eins auf der Liste der Handelsakademien gewählt wurde. Begabte SchülerInnen werden hier in einem speziellen Ausbildungs-Zweig, der sogenannten „Schumpeter“-HAK, gefördert. „Das Besondere hier ist auch, dass wir eine sehr kleine Schule sind“, erklärt Bettina Jaschka, die in der Maygasse Mathematik und Geschichte unterrichtet. „Durch den engen Kontakt ist der Unterricht bei uns viel individueller als an anderen HAKs.“

Individuell und praxisorientiert
Individualität spielt auch beim Sieger der Mittelschulen eine große Rolle. Denn an der Europäischen Mittelschule in der Wiener Neustiftgasse werden die Kinder, die zum Teil aus unterschiedlichsten europäischen Regionen stammen, von „Native Speakers“ in verschiedenen Sprachen wie Spanisch, Ungarisch und Türkisch unterrichtet. Die allgemeine Arbeitssprache ist Englisch.

Aber auch das praxisorientierte Arbeiten zählt bei Schülern und Eltern gleichermaßen zu den wichtigsten Kriterien einer optimalen Schulausbildung. Mit ein Grund für die LeserInnen, die Tourismus- und Hotelfachschule Krems zur besten berufsbildenden Schule des Landes zu küren. Die international anerkannte „Tourismusschmiede“ beeindruckt nicht nur durch ihr topmodernes Gebäude mit Blick auf Stift Göttweig – die Ausbildung der jungen Mädchen und Burschen reicht von Küche, Rezeption bis hin zum Sommelierekurs, wobei der Fokus sehr stark auf EDV und Sprachen gelegt wird.

Fördern
Dass die ÖsterreicherInnen aber auch darauf Wert legen, das Bewegungstalent ihrer Kinder zu fördern, zeigt auch die gute Platzierung der Sportmittelschule Am Kaisermühlendamm im 22. Bezirk in Wien. Neben dem tollen Sportangebot von sieben anstatt drei Turnstunden pro Woche, werden die SchülerInnen in den Hauptgegenständen von je zwei Lehrern gleichzeitig unterrichtet. Denn das Motto lautet hier: „Nicht nur fordern, sondern auch fördern!“ Ein Motto, das sich sichtlich immer mehr Schulen zu Herzen nehmen.

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