Sonderthema:

Kommunikation bei "Blackout"

"Direkter Draht" zu Behörden für Infrastruktur-Betriebe

Das Innenministerium ermöglicht Betreibern kritischer Infrastruktur künftig den Zugang zum digitalen Behördenfunknetz. Damit können diese Unternehmen bei einem Ausfall herkömmlicher Kommunikationsmittel - etwa im Fall eines kompletten Stromausfalls ("Blackout") - mit den Behörden in Kontakt bleiben, erörterte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) bei einem Hintergrundgespräch am Dienstag.

Im Rahmen eines Symposium zum Thema "Schutz kritischer Infrastruktur" im Innenministerium wurden am Dienstag die ersten drei Funkgeräte übergeben - an Vertreter der ÖBB, des Flughafens Wien sowie der A1 Telekom. Im Notfall hat dann jedes der Unternehmen die Möglichkeit, direkt mit einer definierten Ansprechperson der Behörden zu sprechen. Insgesamt sollen vorerst 130 Unternehmen mit dem System ausgestattet werden, eine weitere Ausdehnung des Programms ist im Bedarfsfall möglich.

Zu der Tagung im BMI waren die CEOs und Sicherheitsverantwortlichen der wichtigsten österreichischen Unternehmen, die als potenzielle Opfer infrage kommen, eingeladen, hieß es seitens des Innenressorts. Neben dem Kommunikations-Thema wurden auch Bedrohungsszenarien besprochen und ein Lagebild für Österreich, Deutschland und die Schweiz erörtert.

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