13. September 2011 23:23
Das Expertenteam des Wiener Außenministeriums flog am Mittwoch wieder zurück nach Wien – mit offenem Ergebnis. Diplomat Fritz Stift, Ex-Botschafter in Saudi-Arabien, sowie die Chefin der Rechtsabteilung im Außenministerium, Elisabeth Ellison-Kramer, kämpfen darum, dass Eugen Adelsmayr zumindest für einige Tage zu seiner schwer krebskranken Frau nach Oberösterreich ausreisen darf.
Vorerst hat Dubai das abgelehnt. Selbst ein Gespräch mit Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum, zweiter Mann im Emirat, führte zu keinem klaren Ergebnis. Offensichtlich verlangt Dubai von Österreich Garantien, dass der Mediziner vom Besuch bei seiner Frau in Oberösterreich auch wieder zurückkehrt und sich dem Strafverfahren stellt.
Ob und welche Garantien Österreich Dubai geben kann, ist fraglich: „Wir prüfen derzeit alle Möglichkeiten“, sagt Außenamtssprecher Peter Launsky-Tieffenthal zu ÖSTERREICH. Auch Bundespräsident Heinz Fischer und Außenminister Michael Spindelegger (V) engagierten sich bereits in dem Fall. Trotzdem war eine sofortige Ausreise nicht möglich: „Scheich Maktum zeigte zwar Verständnis. Seine Lösungsvorschläge werden nun in Wien diskutiert.“
Intensivmediziner Eugen Adelsmayr wird der Tod eines querschnittgelähmten Patienten durch Unterlassung von Hilfeleistung im Februar 2009 vorgeworfen. Seither läuft das Endlosverfahren. Ein weiterer Gerichtstermin ist für 25. September angesetzt. Im Fall einer Verurteilung droht die Todesstrafe.
|
Hochstapler vertrat Arzt als Anwalt Jetzt könnte der Prozess um Eugen Adelsmayr auch noch zu einem Betrugsfall werden: Bei seiner ersten Einvernahme wurde der Mediziner von dem Syrer Mohamad Naim Al-Kawadri als Anwalt vertreten: „Ein Hochstapler, wie ich erst zwei Monate später erfuhr“, sagt Adelsmayr zu ÖSTERREICH: „Der Mann ist gar kein Anwalt, hat auch keine Zulassung.“ Kennengelernt habe er den „Anwalt“ bei einer Party: „Er gab sich als Advokat der österreichischen Botschaft in Abu Dhabi aus.“
Inzwischen wird gegen den falschen Anwalt sowie gegen Gerhard D., Österreichs Konsul in Abu Dhabi, ermittelt: Es gilt die Unschuldsvermutung.
|
angeblich -lt. Kollegen!!- einem HILFLOSEN Patienten die Hilfe verweigerte. Wäre das hier
passiert müsste er auch vor den Kadi. Nun PLÖTZLICH soll auch noch so von einem Tag
auf den anderen- seine Frau schwer krank sein wer glaubt denn solche Märchen, der Mann
hat Angst und will seinen Hals retten. In muslimischen Ländern muss man sich dreimal
gut überlegen wie man MENSCHEN behandelt oder in seinem Fall eben NICHT.
Nein nein auf keinen Fall darf der die Emirate verlassen, sonst kommt er nie mehr zurückl
Eine Kopie dieser meiner mail (ins arabische übersetzt) und ein Begleitschreiben dazu
bekommt die Botschaft in Wien und das Sekretariat von S.E. Scheich Al Makhtum.
könnte ein Angeklagter nicht einfach das Gefängnis verlassen bis klar die Sachlage
erörtert und entschieden wurde. Der Mann hat sich nun mal unkorrekt verhalten, nach
Aussagen seiner Kollegen, soetwas MUSS genau abgeklärt werden. Auch in Europe würde
solch ein Verhalten geahndet. also bitte. Geduld die Vereinigten arabischenEmirate
haben eine ausgezeichnete Justiz, gut Ding will eben Weile haben
wenns so nichts geht dann eben illegal.
das was da passiert ist menschlich nicht zu vertreten.
wo sind denn die österreichischen politiker?
bis eine VERHANDLUNG alles geklärt hat. Die Vereinigten arabischen Emirate
haben eine vorbildliche Justiz also was soll Ihre Aussage hier ???