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ER wollte den Donau-Schatz

128.320 Euro

ER wollte den Donau-Schatz

128.320 Euro warf ein verwirrter älterer Mann im Dezember des Vorjahres in die Neue Donau und sagte dabei: „Da kann man nix mehr machen.“ Es liegt immer noch am Fundamt.

Der Hundetrainer und Aushilfs-Security in Geld­nöten („Ich war 3.000 Euro für Strom und Gas schuldig und dachte: Probier’s halt“) las davon, rief die Polizei an und tischte eine verwegene Geschichte auf: „Ich hatte den Auftrag zu einem Geldtransport. Der Wind hat mir das Geld davongeweht.“

Weil er bei der Polizei jedoch seinen echten Namen nannte und überdies seine Handynummer aufschien, war er rasch ausgeforscht.

Prozess. Vor Gericht sagte nun Anwalt Herbert Eichens­eder: „Wenn’s den Tatbestand der Dummheit geben würde, müsste er wegen Dummheit verurteilt werden.“ Der Schwindler: „Ich hab gemeint, mehr als schiefgehen kann’s nicht.“

Das rechtskräftige Urteil: 15 Monate Haft, drei davon unbedingt. Zwei Monate hatte der 40-Jährige wegen Suchtgiftdelikten bereits in U-Haft verbracht, womit er am 12. Mai wieder frei ist.

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