Einbrecher stechen Bauer im Haus nieder

Mysteriöser Raubüberfall

© TZ Österreich/Neumayr

Einbrecher stechen Bauer im Haus nieder

Nicht zum ersten Mal hatten drei Männer am Donnerstagnachmittag bei einem 79-jährigen Bauern in Straßwalchen im Flachgau angeläutet. Doch dieses Mal verletzten sie den wehrlosen Mann lebensgefährlich. Bereits vor ein paar Wochen sollen die Männer von Franz H. Geld erbettelt haben. Der Alleinstehende hatte Mitleid und drückte ihnen ein paar Scheine in die Hand.

Am Donnerstagnachmittag dann das gleiche Vorgehen. Wieder wollten sie Geld. Doch dieses Mal ließ sich der Bauer nicht weichkochen.

Sie kamen mit einem weißen Kastenwagen
Franz H. wollte die Tür schließen, als ihn die Männer zurückdrängten. Sie stachen mehrmals auf den 79-Jährigen ein, der Pensionist sackte zusammen. Dann fesselten sie ihr Opfer. Sie durchsuchten das ganze Haus, wurden im ersten Stock fündig. Ein 300-Kilo-Tresor stand in einem der oberen Zimmer. Mit roher Gewalt knackten sie schließlich den Geldschrank und packten die Beute in ihre Taschen.

Ersten Informationen zufolge waren die drei als eher klein beschriebenen Männer südlichen Typs mit einem weißen Kastenwagen zu dem abgelegenen Gehöft des Altbauers Franz H. in der Haarlacken in Straßwalchen gekommen.

Opfer befreite sich und taumelte zu Nachbarin
Mit der Beute flüchteten die Brutalo-Gangster und ließen Franz H. blutend zurück. Um die Verfolger zu verwirren, ließen sie den Kastenwagen stehen und rannten zum Bahnhof. Zeugen sahen sie in den Zug Richtung Stadt Salzburg einsteigen. Der lebensgefährlich verletzte Franz H. konnte sich selbst befreien und zu Nachbarin Gertrude Wolfesberger schleppen: „Er kam mir blutüberströmt entgegen. Er hatte noch die Knebel im Mund. Ich rief sofort die Rettung.“

H. wurde mit dem Notarztheli ins UKH Salzburg geflogen und notoperiert. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Autor: (lam, kor)
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