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Einbruch bei ORF-General Wrabetz

Diebe immer dreister

Einbruch bei ORF-General Wrabetz

In über 20.000 Wohnungen und Häuser wird in Österreich jährlich eingebrochen. Die Tendenz ist vor allem in Wien weiter steigend: plus 3,9 Prozent alleine im vergangenen Jahr.

Und die Diebe werden immer dreister. Diesen Sonntag traf es einen der prominentesten Medien­manager des Landes: ORF-Chef Alexander Wrabetz.

Brutalo-Diebe.
Sein Glück und vor allem das seiner Familie: Sie waren zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht im Haus. Alexander Wrabetz im ÖSTERREICH-Interview (siehe unten): „Wir waren gerade alle auf einer Familienfeier.“ Die Einbrecher durchsuchten alle Räume, durchwühlten mehrere Kästen. Der Blitz-Coup dürfte, so die Kriminalisten, nur wenige Minuten gedauert haben.

ORF-Chef gelassen
Ein Ermittler: „Die Banden sind extrem gut organisiert und vor allem blitzschnell. Einer bricht auf, die anderen wissen genau, wo sie zu suchen haben – und sie nehmen nur mit, was sie tragen können. Die gehen kein unnötiges Risiko ein.“ Faktum ist: Die Bande dürfte das Haus des erfolgreichen ORF-Chefs bereits seit einiger Zeit ausspioniert haben.

Der Ermittler: „Sie schlagen nur bei Objekten zu, die für sie nicht gut genug gesichert scheinen.“ Laut Wrabetz beträgt der Schaden ein paar Tausend Euro: „Schmerzvoll ist nur der Verlust von Familien­erinnerungen.

ÖSTERREICH: Herr General­direktor, in Ihr Haus wurde an diesem Wochenende eingebrochen?
Alexander Wrabetz: Ja, das stimmt. Zu unserem Glück befand sich aber zum Zeitpunkt des Einbruchs niemand im Haus. Wir waren alle gerade auf einer Familienfeier.

ÖSTERREICH: Was wurde bei Ihnen alles gestohlen? Haben die Diebe bei Ihnen auch etwas zerstört?
Wrabetz: Es wurde nichts kaputtgemacht. Aber unsere Kästen wurden alle durchwühlt. Gestohlen wurden Schmuck und Bargeld.

ÖSTERREICH: Wie hoch ist der Schaden, der Ihnen durch den Einbruch entstanden ist?
Wrabetz: Ein paar Tausend Euro. Aber es geht vor allem um den ideellen Schaden, der durch Versicherungen nicht gedeckt ist: Bei manchen Schmuckstücken handelte es sich um Familien­erinnerungsstücke. Das macht den Verlust besonders schmerzvoll.

Autor: (isa)
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