Das postete Hofer auf der Facebook-Seite des Opfers

Eisenstangen-Mord

Das postete Hofer auf der Facebook-Seite des Opfers

Nach Bekanntwerden über die Horror-Tat am Brunnenmarkt, war die Bestürzung nicht nur im Umfeld des Opfers groß. Auch auf der Facebook-Seite der Frau gingen unzählige Beileidsbekundungen ein. Darunter mischt sich auch eine von Hofburg-Kandidat Norbert Hofer. Er schrieb auf die Timeline von Maria E. : "Liebe Maria! Ganz Österreich denkt an Dich. Ruhe in Frieden."

Auf Anfrage bestätigte ein Mitarbeiter Hofers, dass er und das Opfer auf Facebook befreundet waren. "Norbert Hofer selbst ist persönlich berührt und aufgewühlt über dieses Verbrechen", so der Mitarbeiter.

Mit Eisenstange erschlagen

Maria E. wurde in der Nacht auf Mittwoch von einem Mann am Wiener Brunnenmarkt mit einer Eisenstange brutal niedergeschlagen. Sie war gemeinsam mit einer Kollegin auf dem Weg zur Arbeit, als Francis N. plötzlich auftauchte und mit der Tatwaffe gewaltsam auf sein Opfer einschlug. Ihre Freundin konnte sich noch in Sicherheit bringen und verständigte die Polizei.

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Quelle: Screenshot

Zahlreiche Delikte, aber keine Abschiebung möglich

Der Mann war bereits polizeibekannt. 18 Mal soll er bereits straffällig geworden sein. Zudem ist er auch noch illegal im Land. Mittels Visum reiste er aus Kenia nach Österreich ein, jedoch sei dieses schon seit längerem ausgelaufen. 2014 sollte er schließlich abgeschoben werden. Laut Innenministerium fehlte ein sogenanntes Heimreisezer­tifikat, das von der ­kenianischen Botschaft praktisch nie ausgestellt wird: „Außerdem gibt es mit Kenia kein Rückübernahmeabkommen“, so Ministeriumssprecher Grundböck.

U-Boot
Francis N. tauchte danach unter, lebte als U-Boot. Meist schlief er in einem Haus­eingang. Jeder kannte ihn, fürchtete ihn, wusste, dass er psychisch gestört ist: „Er starrte ins Leere, machte Schattenboxen, hatte nur eine Hose, stank immer nach Urin.“

Gewalt
Bereits 2015 ging er mit einer Eisenstange auf einen Passanten los und verletzte sein Opfer. Die Polizei zeigte ihn an, nahm den Täter aber nicht fest. Die Anzeige ging erst am 23. Juni bei Gericht ein.

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