Eislady: Geheim-Training für Prozess

Sie übt täglich

Eislady: Geheim-Training für Prozess

Am kommenden Montag um 9 Uhr (oe24.at wird LIVE berichten) startet im Großen Schwurgerichtssaal in Wien der Strafprozess des Jahres.

Auf der Anklagebank Eis-Lady Estibaliz C. (34). Wie berichtet, soll die attraktive Frau zwei Ex-Lover gekillt und dann im Keller ihres Eis-Salons „Schleckeria“ in Wien-Meidling einbetoniert haben – es gilt die Unschuldsvermutung.

Vier Tage lang wird sich die 34-Jährige von 9 Uhr bis 17 Uhr wegen der Gräueltaten verantworten müssen. Insgesamt treten 47 Zeugen auf, Journalisten aus dem In- und Ausland haben sich angesagt. „Um den Prozess gut über die Bühne zu bringen, üben mein Kollege Mayer und ich jeden Tag mit unserer Mandantin“, sagt Anwalt Werner Tomanek zu ÖSTERREICH: „Dabei sprechen wir alle möglichen Fragen durch, wechseln auch mal die Personen. Sprich, ich mache die Staatsanwaltschaft oder den Richter.“ Rund sechs Stunden am Tag dauert das „Prozess-Training“ für die 34-Jährige, die schon sehr nervös ist. Wenn die Eis-Lady nicht gerade die Anklageschrift studiert, dreht sie jeden Tag noch zusätzlich eine Stunde lang eine Runde im Gefängnishof, um frische Luft zu tanken.

Notizblock
Außerdem hat sich die gebürtige Mexikanerin mit spanischem Pass und Abschluss eines Wirtschaftsstudiums auch Notizen zu jedem der 47 Zeugen gemacht. „Um sich klar zu werden, was diese aussagen können“, so Tomanek. Im schlimmsten Fall droht der Eis-Lady lebenslange Haft.

Autor: (lam)
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