Elektriker von Schalungswand erdrückt

Arbeitsunfall

Elektriker von Schalungswand erdrückt

Zu einem tödlichen Arbeitsunfall ist es am Mittwoch im Bezirk Graz-Umgebung gekommen: Eine drei Tonnen schwere Schalungswand dürfte durch eine Windbö zum Kippen gebracht worden sein und fiel auf einen 50-jährigen Elektriker. Der Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Schalungswand
Wie die Polizei mitteilte, passierte der Unfall auf einer Großbaustelle in Feldkirchen bei Graz östlich der Flughafenstraße. Die Schalungswände waren mittels eines Kranes auf eine freie Fläche der Baustelle parallel zueinander zur Reinigung aufgestellt worden. Die Wände waren auf den Außenseiten mit fest verbundenen Richtstützensteher gesichert, an den Innenseiten wurden sie mit Stützen behelfsmäßig gestützt.

Noch bevor die Richtstützensteher fix am Boden verankert werden konnten, dürfte eine der Schalungselemente von einer Windbö erfasst worden sein. Sie fiel gegen eine weitere Schalungsmauer, die teilweise auf den hier arbeitenden Elektriker stürzte. Der 50-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die von einem Notarztteam durchgeführte Reanimation hatte keinen Erfolg.

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