Sonderthema:
Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein

Sahara-Geiseln

© AP

© AP

© AP

© Reuters

© Reuters

© AP

© Reuters

Entführte Salzburger sollen doch schon in Mali sein

Die Entführer der österreichischen Touristen Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber befinden sich mit ihren beiden Geiseln im Norden von Mali, 150 Kilometer von der Stadt Kidal entfernt. Das berichtet zumindest die eine algerische Tageszeitung. Außerdem ist demnach ein österreichischer Emissär in der Hauptstadt Bamako eingetroffen, um Verhandlungen über die Freilassung der Geiseln mit den Entführern aufzunehmen.

Hauptquartier von Terrorchef
Hier befindet sich das Hauptquartier von Yahyia Abu Ammar, des Gebietschefs der "Al-Kaida im islamischen Maghreb" für das Gebiet Sahara-Sahel. Die Terroristen fordern die Freilassung führender Mitglieder wie den früheren Salafisten-Führer, Amar Saifi genannt "El Para" (Der Fallschirmspringer), der für die Entführung einer Gruppe von 32 europäischen Touristen, darunter auch zehn Österreicher, in der algerischen Sahara im Jahr 2003 verantwortlich gemacht wird. Er wurde im Tschad festgenommen und an Algerien ausgeliefert.

Weiters wollen sie Bouderbal Fatah frei bekommen. Er ist ein Anführer einer auf Selbstmordattentate in Algerien spezialisierten Terrorgruppe. Er war im Oktober des Vorjahres gemeinsam mit mehreren Komplizen und rund 800 Kilogramm Sprengstoff in einem Vorort der algerischen Hauptstadt Algier festgenommen worden.

Das sind nur zwei Namen einer detaillierten Aufstellung, die die Entführer der österreichischen Botschaft in Algerien übermittelt haben sollen. Im Außenministerium gibt man sich zugeknöpft.

Video-Appel der Eltern
Die Eltern von Andrea Kloiber haben in einer Videobotschaft an den Fernsehsender Al-Jazeera die Geiselnehmer aufgefordert, ihre Tochter und ihren Freund gehen zu lassen. "Wir haben nur noch schlaflose Nächte. Wir leiden sehr. Bitte lassen Sie unsere Kinder frei", appellierte Christine Lenz, die Mutter der vermissten 43-Jährigen, an die Menschlichkeit der Geiselnehmer.

Keine Verhandlungen mit Terroristen
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hat am Freitag erklärt, es werde "keine Verhandlungen mit Terroristen" geben. Österreich habe "nicht vor, auf die Forderungen der Entführer einzugehen", das liege nicht in der Kompetenz der Regierung, so Gusenbauer nach dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen