Enttäuschte Austria-Fans randalierten nach dem Spiel

Ausschreitungen

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Enttäuschte Austria-Fans randalierten nach dem Spiel

Anhänger der Gastmannschaft waren nach dem späten Ausgleich der Obersteirer außerhalb des Stadions auf andere Fußballbegeisterte sowie Polizisten losgegangen. Steine, Flaschen und Stecken seien geflogen, so die Polizei am Montag. Ein Uniformierter wurde dabei leicht verletzt.

Mistkübel angezündet
Zu den Ausschreitungen von gewalttätigen und alkoholisierten Austria-Wien-Anhängern kam es gleich nach dem Match (Ergebnis 2:2, Anm.): Die Rowdies zündeten nahe einem Gasthaus, bei dem die Busse parkten, Mistkübel an und warfen mit "allem, was sie finden konnten", hieß es seitens der Polizei. Die Beamten mussten einschreiten und die Auseinandersetzung schlichten.

Probleme auch bei Heimfahrt
Zu Problemen kam es anschließend noch bei der Heimreise der Wiener in Bruck/Mur. Die Austrianer waren in den Intercity-Zug nach Wien eingestiegen und machten sich auch dort lautstark bemerkbar. Der Lokführer wollte nicht mit den gewaltbereiten Fans im Zug abfahren. Eine Einsatzeinheit der Polizei musste in den Waggons mitfahren und für Sicherheit sorgen. Es kam zu einer Stunde Verspätung.

Zehn Anzeigen
Insgesamt seien zehn Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Beamte aufgenommen worden sowie "etliche Verwaltungsübertretungen", erklärte ein Beamter auf APA-Anfrage. Erst vergangene Woche war ein Brüder-Trio aus dem Bezirk Bruck/Mur nach dem Match gegen den LASK auf einen Lokalgast in Kapfenberg losgegangen. Ein 25-jähriger Obersteirer wurde bei der anschließenden Rauferei schwer verletzt.

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