Erste Spur im Mordfall Oma Hedwig

Ganzer Ort trauert

© Thomas Leitner

Erste Spur im Mordfall Oma Hedwig

Timelkam. Viele Gesichter in den Kirchenbänken waren gestern immer noch von Fassungslosigkeit gezeichnet: Kaum einer kann in Timelkam (Bez. Vöcklabruck) die brutale Tat verstehen, die zum Tod der beliebten Frau führte. Wie berichtet, ist die Pensionistin am Dienstagnachmittag vor einer Woche in ihrem Haus brutal von hinten erstochen worden. Rund 200 Bekannte, Freunde und Verwandte nahmen gestern am Begräbnis der Witwe teil, geleiteten sie zu ihrer letzten Ruhestätte am Friedhof in Oberthalheim.

Unbekannte Zeugin
Derweil macht die Polizei Fortschritte bei der Aufklärung des brutalen Todes der 77-Jährigen, rekonstruiert die letzten Stunden ihres Lebens. „In diesem Zusammenhang suchen wir nach einer circa 30-jährigen Blondine, die mit ihrem Auto mit Vöcklabrucker Kennzeichen gegen Mittag des Tages vorm Haus gesehen wurde, vielleicht sogar drinnen war“, so Sicherheitsdirektor Alois Lißl. Für die Polizei ist die Unbekannte nicht mutmaßliche Täterin, sondern dringende Zeugin. Von ihr erhoffen sich die Kriminalisten Aufschlüsse über die Pläne von Hedwig Moser für den Nachmittag, an dem sie dann ermordet wurde.

Zudem werten die Kriminaltechniker derzeit rund 300 DNA-Spuren aus dem Haus aus. Diese weisen bereits laut einem Ermittler in gewisse Richtungen. Aber eines ist bereits klar: Den Täter vermuten die Ermittler nicht im Familienkreis.

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