Sonderthema:
Fahrerflucht mit Ballon

Nach luftigem Crash

Fahrerflucht mit Ballon

Im Alter von 50 Jahren stieß die Hauptschullehrerin Gerlinde D. in eine Männerdomäne vor. Nachdem sie über ein Jahr Wetterkunde, Aerostatik und Navigation gebüffelt hatte, wurde sie Ballonfahrerin. Aufgrund ihres Wagemuts wurde die heute 63-Jährige zur „Gräfin Gerlinde von Aistersheim“ geadelt. Hunderte von Fahrten hat sie inzwischen in ihrem eigenen Ballon erfolgreich absolviert.

Doch ihre jüngste geriet jetzt zum Fiasko: Die Gräfin war mit drei Passagieren bei strahlendem Sonnenschein in Lambrechten bei Ried im Innkreis unterwegs. Und das offensichtlich in zu niedriger Flughöhe.

Der Korb rammte eine
 30.000-Volt-Leitung

Denn der Korb ihres kunterbunten Heißluftballons krachte plötzlich gegen eine 30.000-Volt-Starkstromleitung. Einer der Isolatoren stürzte daraufhin zu Boden, die Stromversorgung des ganzen Ortes brach für Stunden zusammen.

Doch die kühne Gerlinde „flog“ einfach weiter – Fahrerflucht mit dem Ballon. Sie meldete den Vorfall auch nicht. Doch der Polizei gelang es schließlich, die „Gräfin“ auszuforschen.

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