Sieger gab es gestern gegen 13.30 Uhr keinen im Gerichtssaal. Olivers Vater war über das Urteil geschockt. Er hoffte auf einen Freispruch. Die Mutter Marion Weilharter wusste: Das Urteil bringt ihr Sohn Oliver nicht nach Graz zurück. Der Fünfjährige bleibt in Dänemark. Und Oliver? Der ist vom beinharten Obsorgestreit seiner Eltern schwer gezeichnet. „Das Video vom ersten Treffen zwischen Oliver und seiner Mutter zeigt deutlich, dass der Bub schwer traumatisiert ist“, so Psychologe Walter Hoffmann.
Seit Jahren wird um Oliver mit harten Bandagen gekämpft. So auch gestern. Die Aufgabe des Richters war zu klären, ob Olivers Verschleppung am 3. April durch den Vater inklusive Komplizen und Fluchtauto schwere Nötigung und Freiheitsentzug war.
Schlammschlacht. Um diese Kernfrage ging es am zweiten Tag des Prozesses nur bedingt. Streckenweise war es eine Schlammschlacht. Da behauptete der Vater, Oliver spricht mit seiner Mutter nicht am Telefon, weil sie mit ihm schimpfe und die Gespräche wie ein Verhör ablaufen. „Was bedeutet das genau?“, wollte der Richter wissen. „Marion will, dass Oliver genau erzählt, was er den ganzen Tag macht“, antwortet der Vater. „Dann verhöre ich meine Kinder jeden Tag“, kontert der Richter. Die Mutter wiederum wollte beweisen, dass Oliver beim Vater nicht in besten Händen ist.
Richter Günter Sprinzel entschied, dass es sich hier um Kindes- und nicht um Freiheitsentziehung handelt. Die schwere Nötigung blieb aufrecht. Der Vater bekam 12 Monate bedingt und 1.000 Euro Strafe. Sörensen flog stocksauer nach Dänemark ab. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Fall Oliver: Alle Bilder vom Prozess in Graz
© Christian Jungwirth
Fall Oliver: Alle Bilder vom Prozess in Graz
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Fall Oliver: Alle Bilder vom Prozess in Graz
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Fall Oliver: Alle Bilder vom Prozess in Graz
© APA
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Fall Oliver: Alle Bilder vom Prozess in Graz
ÖSTERREICH: Herr Sörensen, haben Sie mit diesem Urteil gerechnet?
Sörensen: Nein, überhaupt nicht. Ich bin betroffen und geschockt und muss das Urteil erst einmal setzen lassen. Ich habe fest damit gerechnet, dass ich freigesprochen werde.
ÖSTERREICH: Wie kommen Sie zu dieser Annahme? Sie hatten in Österreich nie das Obsorgerecht für Oliver?
Sörensen: Als ich Oliver nach Dänemark brachte, war ich mir nie bewusst, irgendetwas falsch gemacht zu haben. Ich habe nur als liebender Vater gehandelt und dachte, ich habe auch in Österreich die Obsorge.
ÖSTERREICH: Werden Sie gegen das Urteil Berufung einlegen?
Sörensen: Das hat meine Anwältin gleich nach der Urteilsverkündung gemacht.
ÖSTERREICH: Wie wird es nun im Obsorgestreit um Oliver weitergehen? Sehen Sie eine Lösung, dass Oliver seine Kindheit mit beiden Elternteilen verbringen kann?
Sörensen: Ich möchte nicht wie die Mutter den ganzen Streit um Oliver vor den Medien ausbreiten. Denn ich hoffe nach wie vor, dass wir diesen Konflikt lösen können. Ich versuche es auf jeden Fall und hoffe, dass die Mutter in Zukunft kooperieren wird.
Nächste Seite: Der LIVE-TICKER zum Nachlesen:
13:21 Uhr: Jetzt ist das Urteil da: 12 Monate bedingt und 1.000 Euro Geldstrafe für den Vater. Nicht rechtskräftig.
13:08 Uhr: Jetzt erhält die Anwältin der Mutter noch einmal das Wort: Sie bekräftigt einmal mehr, dass Oliver traumatisiert sei.
12:57 Uhr: Prozess geht jetzt weiter. Die Staatsanwältin hält ihr Plädoyer. Sie hofft, dass die Eltern eine Lösung finden, die das Beste für Olivers Zukunft darstelle". Dann legt sie dar: "Der Angeklagte (der Vater, Anm.) hat strafbare Selbstjustiz begangen".
12:44 Uhr: Die Befragung des Vaters ist jetzt beendet. Erneut Prozesspause.
12:30 Uhr: Es geht weiter. Jetzt werden insgesamt fünf Videos gezeigt. Die Verteidigung will demonstrieren, dass der Bub nicht traumatisiert ist.
12:15 Uhr: Jetzt wird der Prozess für eine Pause unterbrochen. Wir melden uns hier LIVE wieder, sobald es weitergeht.
12:06 Uhr: Traumatisiert - Ja oder Nein? Die Verteidigerin legt nun Fotos vor, die belegen sollen, dass Oliver nicht traumatisiert sei. Damit widerspricht sie dem Gutachter von heute früh.
11:37 Uhr: Der Vater sagt aus, Juristen hätten ihm geraten, den Sohn zu holen, da er das volle Recht dazu habe. "Schnapp ihn Dir", soll man ihm gesagt haben, dies hat er auch in einer TV-Sendung gesagt. Doch daran erinnert sich heute Sörensen nicht. Der Richter schüttelt den Kopf.
11:06 Uhr: Jetzt wird gestritten: Es geht um den Zeitpunkt, als die Mutter den Entschluss fasste, mit dem Kind nach Österreich zu ziehen. Es kommt zu Diskussionen zwischen Anwältin und der Verteidigerin. Der Richter beendet den Disput.
10.57 Uhr: Einen gemeinsamen Weg für den Buben kann sich die Mutter nicht vorstellen: "Er hat das Kind traumatisiert." Die Befragung der Mutter ist nun beendet.
10.53 Uhr: "Ich sehe die zwei Gesichter jede Nacht, den Herrn Sörensen und den Unbekannten", erzählt Marion Weilharter weiter.
10.41 Uhr: "Ich habe versucht zu schreien, aber es ist kein Ton gekommen", schildert Marion Weilharter ihre Schockstarre bei der Entführung.
10.38 Uhr: Auch Marion Weilharter ist sich sicher, dass Oliver schwer traumatisiert ist. Außerdem erklärt sie, dass sie schon öfter befürchtet hat, weil sich Thomas Sörensen in Graz aufgehalten habe.
10.25 Uhr: Die Anwältin von Thomas Sörensen sieht den Zustand Olivers wenig überraschend anders und zweifelt an der "Ferndiagnose" des Therapeuten.
10.16 Uhr: Zunächst ist ein Psychologe am Wort, er bezieht sich auf ein Video, das den kleinen Oliver zeigt: "Das Kind ist durch die gewaltsame Trennung von der Mutter schwerstens traumatisiert."
10.00 Uhr: Der Prozess geht weiter. Vater und Mutter von Oliver sind da - beide von Fotografen umlagert.
Ich bin Mutter, wisst Ihr wie ich aussehen würde, wenn mein Kind nicht mehr da wäre? Es wäre mir egal ob meine Haare sitzen und meine Fingernägel gepflegt sind, ich würde nicht mehr zielgerichtet in meinen Kleiderschrank greifen, ich würde einfach rausholen was mir in die Finger fällt, weil ich keine Zeit hätte mich um solche belanglosen Dinge zu kümmern, da ich damit beschäftigt wäre meinem Kind nachzureisen um ihm nahe zu sein. Ich bin Mutter und kein Ausstellungsstellungsstück.
Wer ist den einfach abgehauen von Dänemark mit dem Kind, ohne jemand Bescheid zu sagen ? Die Mutter !!! Der Bub ist in der Dänemark geboren und aufgewachsen bis vor einem Jahr und wurde dann aus seinem gewohnten Umfeld gerissen !
Mir tut nur das Kind leid, weil es nicht mehr weiss wo es hingehört !
Aber unser Rechtsystem gibt wieder mal der armen Mutter Recht und der böse Vater darf Alimente zahlen und ins Gefängniss gehen, wenn er mit seinem Sohn zusammen sein möchte !
Hat schon jemand mal gefragt wie es Oliver geht????
Ich lese hier zum grössten Teil wirklich nur " hoffentlich gewinnt der Vater oder die Mutter"
Das ist Mensch von dem hier gesprochen wird und kein GEWINN.
Ich glaube nicht das Oliver das ok fand, dass Ihm sein Vater aus dem Auto der Mutter zerrte, die Mutter festgehalten wurde von einem Ihr unbekannten Mann.
Das müssen schreckliche Bilder für Oliver gewesen sein.
Ich gebe Advocat recht, die Verunsicherung das darf Kind ausbaden, alles wird auf dem Rücken des kleinen Oliver ausgetragen.
Ein Kind ist ein Geschenk
2. Kindesmutter wurde das Sorgerecht in Dänemark entzogen
3. Hätte er in Österreich AUF KEINEN FALL SEINE (GRUND)RECHTE DURCHSETZEN KÖNNEN - Dank Heinisch Hosek und der österreichischen Justiz wurden bisher die Väterrechte GRUNDSÄTZLICH MISSACHTET!!!
4. Hat die Kindesmutter zuerst Oliver entführt = keine Strafe - MERKWÜRDIG!
5. Traumatisiert ist die Kindesmutter - Wo ist das Gutachten über so eine MUTTER??
6. Wären die Rollen vertauscht hätte der Kindesvater ein verehrendes Gutachten von Gerichtswegen auferlegt bekommen, dass ihm - wenn überhaupt - nur ein begleitendes Besuchsrecht in Rahmen eines Familienbundes oder Hilfwerks zum Kostenfaktor von 50 € pro Besuch geduldet hätte - sämtliche Kosten hätte selbstverständlich der böse Kindesvater zu tragen! *LACH*
7. Ist das ein medieninsziniertes Zornurteil
8. Die österreichischen Väterrechte müssen bis 1. Februar 2013 geändert werden - wegen einer VERURTEILUNG durch den Europäischen Gerichtshof für MENSCHENRECHTE!
9. Glaub kaum, das bei eine RÜCKFÜHRUNG - um den Ursprünglichen GESETZMÄßIGEN Zustand wieder herstellen zu können - ein so ein Kopfschüttelurteil halten kann!
Der Vater müsste viel härter bestraft werden, denn wenn DAS jetzt alles ist, werden viele Väter und Mütter es in Zukunft auch so machen und damit wesentlich besser fahren als wenn sie sich an die Gesetze halten !
Wenn der Mutter so viel am Wohl des Kindes liegt sollte sie also wieder nach Dänemark ziehen, sich in der Nähe des Kindes einen Job und Wohnung suchen !
auch wenn sie noch so geifern und die medien noch so hetzen und die arme mutter noch so auf die tränendrüsen mit dem orf und hr feuerstein drückt, sie hat keine chance und das ist gut so.
aber den medien... denen taugts.
Keiner kann irgendetwas entscheiden. Die Verunsicherung darf dann das Kind ausbaden.
Und! Auch als Mann bin ich der Meinung: das Kind gehört in erster Linie zur Mutter.
Mutter denn aus DÄNEMARK mit dem gemeinsamen Kind damals abgehaut und hat den KONTAKT zum Vater so für Oliver Unmöglich gemacht???!!!
Ausserdem gibt's heute schon so viele PATCHWORKFAMILIEN wo man sich die GEMEINSAME
OBSORGE teilt und dies auch sicherlich zum Vorteil für das GEMEINSAME KIND wäre!!!
Und warum wird in unserer Heutigen so "modernen" Zeit nicht auch das KIND unter Ausschluß Beider Elternteile befragt??? Oder ist dies vielleicht eh schon geschehen???
Denn ein Kind hat doch Beide Eltern lieb-ausser es wird immer nur geschlagen etc.!!!
Also bitte zum WOHLE des Kindes handeln und nicht der vielleicht besseren Juristen!!!
Habe das als Vater schon 2x Leidvoll erfahren müssen und dabei ROTZ und WASSER geheult-DAMALS!!!
Diese wird leider von Heinisch-Hosek und Genossinnen seit Jahren verhindert!!
Schwerstens traumatisiert scheint hier die Mutter zu sein, die davon geträumt hat, dem Kindesvater jede Menge Kohle abnehmen zu können und bereits dafür ihren Job aufgegeben hat. Ich wünsche dem kleinen Oliver, dass es ihm bestens gehen möge und er nichts vermissen muss.