Fasslrutsch'n zu Leopoldi

Klosterneuburg

© Stift Klosterneuburg/Jürgen Skarwan

Fasslrutsch'n zu Leopoldi

Fasslrutsch’n, Jungweinverkostung, Schmankerl-Event – zu Leopoldi geht es im blau-gelben Land immer hoch her.

Anlass des Festes ist ursprünglich ein trauriger gewesen, wird doch des Todestages des Babenberger Markgrafen Leopold III. von Österreich (1095–1136) gedacht – der Gründer des Stiftes Klosterneuburg wurde 1485 in den Heiligenstand erhoben.

Klosterneuburg
Hauptereignis zu Leopoldi ist und bleibt für viele Besucher das Fasslrutsch’n im Binderstadel des Chorherrn-Stiftes Klosterneuburg (von 12. bis einschließlich 15. November). Da heißt es auf der Leiter rauf aufs 1.000-Eimer-Fass (56.000 Liter) aus dem Jahr 1704 – und auf der anderen Seite mutig runtergesaust. Der Legende nach soll in Folge ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gehen. Einige Wünsche werden sicher erfüllt: der nach gutem Wein und Köstlichkeiten nicht nur der Klosterküche. Und der Reinerlös der Fasslrutscherei fließt der Pater Georg Sporschill Initiative für rumänische Kinder zu.

Göttlesbrunn
Recht weinselig wird Leopoldi in Göttlesbrunn angegangen. Beim schon 14. Göttlesbrunner Leopoldigang am 14. und 15. November laden 21 Winzer des Ortes zum Jungwein-Verkosten. Dass dazu natürlich bodenständige Schmankerl quasi aus Großmutters Küche gereicht werden, ist selbstredend. Sehenswert auch deshalb, weil sich zum Fest des niederösterreichischen Landespatrons jährlich das ganze Dorf festlich herausputzt und zur Fußgängerzone wird.

Autor: (wef)
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