Faustschlag löste Straßenkrieg aus

Tschetschene wollte schlichten

Faustschlag löste Straßenkrieg aus

Seit einer Woche rätseln alle (inklusive die Polizei), warum es in den Abendstunden des 5. März zu einer Straßenschlacht von bis zu 50 Afghanen gegen eine zahlenmäßig weit unterlegene Gruppe von jungen Tschetschenen gekommen ist.

Jetzt packt ein Insider gegenüber ÖSTERREICH aus, warum seine Landsleute und Freunde von einem mit Holzlatten, Eisenstangen und Messern bewaffneten Mob überfallen worden sein sollen.

„Das Ganze hat damit begonnen, dass ein Afghane und ein Araber sich gestritten haben. Ein Tschetschene, der zufällig dazu kam, wollte den Streit schlichten“, erzählt der Informant, dessen bester Freund später einen lebensbedrohlichen Messerstich erlitt. Das Problem: Der „Mediator“, der Kampfsportler A., griff zu unlauteren Mitteln und soll dem Afghanen mit einem Faustschlag die Nase gebrochen haben.

„Kein Drogenkrieg, sondern Überfall auf Unbewaffnete“
Daraufhin tauchte A. unter. Der niedergeschlagene Afghane trommelte via Facebook und Whats-App die afghanische Community zusammen, die Rache schwor und den schlagkräftigen „Streitschlichter“ in ganz Wien suchte. So auch beim Jugendzentrum „base 20“ bei der Millennium City.

Dort fragten sie im Bereich der S- und U-Bahnstation einen Tschetschenen, ob er wisse, wo der Gesuchte steckt – und weil er keine bzw. eine schnippische Antwort gab, setzte es sofort Prügel.

„Mein Freund und die anderen Tschetschenen habe die Hilfe- und Schmerzensschreie gehört und sind raus, um zu helfen“, erzählt der Insider. Da wurden auch sie von der Afghanen brutal attackiert. „Das war kein Banden- oder Drogenkrieg, sondern ein Überfall auf unbewaffnete Jugendliche, von denen zwei fast gestorben wären.“ Die Polizeiermittlungen laufen. (kor)

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