Feuerdrama bei Tiroler Nobel-Wirt

Wirtshausbrand

Feuerdrama bei Tiroler Nobel-Wirt

Montag, 18 Uhr, auf der Terrasse eines der bekanntesten und wohl schönsten Gasthäuser Tirols, des ­Auracher Löchls inmitten der Kufsteiner Altstadt: Eine Jungkellnerin (18) wollte eine Petroleumlampe wieder auffüllen. Sie vergewisserte sich, dass das Gefäß leer war, öffnete den Ölbehälter, schüttete den Brennstoff ein: Plötzlich entzündeten sich die Stoffe, eine riesige Stichflamme schoss aus der Lampe raus.
Verbrennungen. Die Kellnerin und zwei deutsche Gäste wurden vom Feuer erwischt: Eine Frau (36) erlitt schwere Verbrennungen am linken Oberschenkel und Schienbein, ein Mann (43) verletzte sich an beiden Händen.

Wirt. Auch die 18-Jährige wurde leicht verletzt: „Ihr geht es wieder besser“, bestätigt Wirt Richard Hirschhuber gegenüber ÖSTERREICH. Der Tiroler spricht von einem „äußerst unglücklichen Unfall“. Laut einem Chemiker war die Lampe „definitiv leer“. Der Kellnerin trifft keine Schuld. Hirschhuber selbst besuchte die verletzte Frau in der Klinik, betont: „Zum Glück wird alles wieder verheilen.“ Für ihn steht fest: „Ich hole mir jetzt normale Wachskerzen.“

(loa)

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