Baby aus brennendem Haus gerettet

Flammeninferno

© raunig

Baby aus brennendem Haus gerettet

"Unsere Hunde haben meiner kleinen Tochter Corinna, ihrem Vater Manuel und mir das Leben gerettet", ist Nicole Gleinzer (21) aus Peratschitzen bei St. Kanzian am Klopeinersee sicher. Die junge Frau ist Dienstagmorgen knapp dem Tod entronnen. Aus ungeklärter Ursache war um 3.50 Uhr in dem an das zweistöckige Wohnhaus angrenzenden Stall ein Brand ausgebrochen. Da schlugen die Vierbeiner – alarmiert durch den Rauch – an.

Flucht
Als Nicole durch das panische Bellen ihrer Hunde geweckt wurde, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Geistesgegenwärtig wickelte die junge Mutter ihr trotz der Aufregung tief schlafendes Baby in Decken und rannte mit ihrem Lebensgefährten Manuel um ihr Leben.

Explosionsgefahr
Keine Sekunde zu früh, wie sich herausstellen sollte. Denn: Direkt neben dem Kinderzimmer waren in einem Raum etliche Gasflaschen untergebracht, die durch die Hitze und das sich ausbreitende Feuer zu explodieren drohten. "Hätten wir das Inferno nicht sofort bemerkt, wäre alles bald vorbei gewesen", so Mama Nicole Gleinzer.

Gerettet
"Als wir ins Freie kamen, stürzte auch schon der Dachstuhl des Stalls in sich zusammen", so die junge Mutter. Die zu Hilfe gerufenen Feuerwehren kämpften mit acht Fahrzeugen und 80 Mann gegen die Flammen an. "Wir konnten ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus schließlich verhindern und fünf Pferde retten", so Feuerwehrkommandant Erwin Vauti. Aber: "Für zwei Tiere kam jede Hilfe zu spät."

Nicoles Vater, Hofbesitzer Horst Gleinzer: "Der Schaden ist schlimm. Aber das Wichtigste ist, dass meiner Familie und besonders dem Baby nichts passiert ist."

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