Flüchtige Wahrsagerin erhebt Vorwürfe

Gegen Vater und Behörden

Flüchtige Wahrsagerin erhebt Vorwürfe

Die seit Wochen von der niederösterreichischen Polizei wegen Kindesentziehung gesuchte 43-Jährige Wahrsagerin hat nun schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann und die Behörden erhoben. Die Frau aus dem Bezirk Melk, die seit 4. September mit ihren 13-jährigen Sohn verschwunden ist, hat behauptet, der Vater sei gewalttätig, habe den Buben geschlagen und das Jugendamt habe zugesehen.

Bei der Exekutive kann man die Aussagen der Frau "nicht nachvollziehen". Es lägen weder bei der Jugendwohlfahrt noch bei Polizei entsprechende Anzeigen vor. Die Frau war zuletzt vor rund etwa eineinhalb Wochen im Raum Baden und Eichgraben (Bezirk St. Pölten) gesehen worden. Die Ermittler nehmen an, dass sie sich immer noch in Niederösterreich aufhält. Eine Öffnung ihrer Konten soll die Beamten nun auf neue Spuren bringen.

Falscher Arztbesuch
Ein Arztbesuch der 43-Jährigen im Bezirk St. Pölten habe sich leider als Falschmeldung herausgestellt, so Haindl. Bei der Versicherung seien die entsprechenden E-Card-Daten zwar so aufgeschienen, eine Überprüfung des Mediziners habe aber ergeben, dass die Frau nie dort war. Es müsse sich um einen Fehler in der Datenübermittlung handeln, erklärte die Exekutive.

Hinweise
Die Frau verschwand mit einem grünen Mazda 121 mit Hollabrunner Kennzeichen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Melk unter Tel. 059133/3130 oder der Journaldienst des Landeskriminalamtes NÖ, Tel. 059133/30-3333, entgegen.

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