Flugzeugabsturz in Tirol: Kein gesundheitlichen Probleme

Laut Obduktion

Flugzeugabsturz in Tirol: Kein gesundheitlichen Probleme

Nach einem Flugzeugabsturz in St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) haben die Ermittler am Donnerstag ein gesundheitliches Problem als Ursache ausgeschlossen. Die Obduktion lieferte keine Hinweise, dass der Pilot gesundheitliche Probleme hatte, sagte Polizeisprecherin Marlies Zoglauer der APA. Beim Opfer handelt es sich um einen 68-jährigen Deutschen aus dem Raum Baden-Württemberg.

Am Donnerstag nahmen zwei Experten das Wrack an Ort und Stelle unter die Lupe. Die technische Untersuchung war vorerst noch nicht abgeschlossen.

Fest steht, dass der Pilot in Zell am See in Salzburg zu einem sogenannten "Lokalflug" aufgebrochen war. Zunächst flog er Richtung Vorarlberg, als Zielflugplatz sei schließlich wieder Zell am See geplant gewesen.

Kurz nach 16.00 Uhr kam es jedoch zum Unglück. Das einmotorige Kleinflugzeug vom Typ "Aquila" streifte zunächst das Tragseil der Vallugabahn, ehe es im Steißbachtal abstürzte und völlig zerstört in einem Bachbett in rund 2.300 Metern Höhe zu liegen kam. Mitarbeiter der Bergbahn brachen sofort zur Unfallstelle auf. Für den Mann kam aber jede Hilfe zu spät.

Passagiere der Vallugabahn waren nicht betroffen. Das Unglück hatte sich zu Betriebsschluss ereignet, die Gondeln waren daher jeweils in der Tal- bzw. Bergstation. Der Betrieb der Seilbahn wurde vorerst eingestellt, bis feststeht, wie groß der Schaden ist.

Der Einsatz, an dem drei Hubschrauber, Alpinpolizei und Bergrettung beteiligt waren, gestaltete sich im unwegsamen Gelände schwierig. Die Leiche des Verunglückten wurde rund zwei Stunden nach dem Unfall vom Hubschrauber des Innenministeriums geborgen.
 

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