Fluss-Surfer ertrinkt vor den Augen seiner Kinder

Liezen

Fluss-Surfer ertrinkt vor den Augen seiner Kinder

Mit dem Leben bezahlte ein 41-jähriger Surfer am Samstagabend in der Steiermark seinen Wagemut: Der Steirer wollte in der Koppentraun (Bezirk Liezen) surfen und ertrank dabei.

Der Mann hatte laut Polizei ein Seil an der Stahlbrücke über den Fluss befestigt, um über eine Leiter mit seinem mitgebrachten Surfbrett in die stark wasserführende Koppentraun zu steigen. Er wollte auf den starken Stromschnellen surfen. Dazu hatte er das Surfbrett mit einem weiteren Seil an seinem Fußgelenk befestigt.

Kurz vor 18.10 Uhr kam er dabei offenbar zu Sturz, fiel ins Wasser und prallte mit dem Kopf gegen die Flussregulierung. Dabei verfing sich das Seil an einem Stein der Flussregulierung, wodurch der Mann sich nicht mehr vom Surfbrett befreien konnte. Der Mann ertrank vor den Augen seiner Ehefrau und seiner drei kleinen Kinder.

Zur schwierigen Bergung des in den Stromschnellen unter Wasser treibenden Verunglückten waren mehrere Feuerwehren mit 2 Wasserrettungsteams im Einsatz, sie gelang erst gegen 19.50. Reanimierungsversuche des Notarztteams blieben erfolglos.

Die Österreichische Wasserrettung warnte davor, bei Surfversuchen eine starre Seilsicherung zwischen Surfbrett und Sportler zu verwenden. Denn so sei es im Unglücksfall nahezu unmöglich, sich selbst zu befreien. Unter http://www.rivermates.at/?page_id=27 stellt die Wasserrettung einen Sicherheitsfolder zum Download bereit.
 

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