Missglückte Hunderettung

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Frauchen stürzte 9 Meter in Brunnen

Am Montag wurde die Feuerwehr Tribuswinkel zu einer Tierrettung in die Hartfeldgasse gerufen. Als die Helfer am Unfallort ankamen, war ihre Verblüffung groß. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir Hilferufe aus dem Brunnen hören würden und uns eine Frau daraus entgegenblicken würde“, so Feuerwehrkommandant Daniel Schedewy.

Frauchen wollte Liebling zu Hilfe kommen
Was war passiert? Eine Mutter war am Vormittag mit ihrer Tochter und deren Hund eine Runde in Tribuswinkel spazieren. Der Schäferhund der Tochter rannte dabei über ein Feld und war plötzlich verschwunden – gestürzt. Mitten im Feld stand der Schacht zu einem neun Meter tiefen Brunnen offen, in dem das Wasser drei Meter hoch stand. Die beiden Frauen liehen sich vom nächstgelegenen Haus eine Leiter, die sie in den Brunnen hinabließen. Dann stieg die Hundebesitzerin zu ihrem Liebling in den Brunnen, um ihn hinauszuziehen.

Besitzerin des Tieres in letzter Minute gerettet
Doch der Besitzerin ging die Kraft aus, und sie konnte den Brunnen nicht mehr verlassen. Da alarmierte ihre Mutter die Feuerwehr. Die staunte nicht schlecht, als sie nicht nur den Vierbeiner, sondern auch sein Frauerl im Brunnen fand. „Die Frau hatte uns nicht gesagt, dass auch ihre Tochter im Schacht war“, so Schedewy. Dadurch gestaltete sich die Bergung schwierig. Schließlich konnten Frauchen und Hund geborgen werden. Schedewy äußerte sich zur Bergung: „Lange hätte die Frau das nicht mehr ausgehalten.“

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