Frauen an die Macht

Heute ist Weltfrauentag

Frauen an die Macht

Sie sind besser ausgebildet, machen häufiger Matura, schließen öfter die Uni ab – trotzdem verdienen sie deutlich weniger als Männer. Sie leben länger, ihre Erwerbstätigenquote steigt seit Jahren – trotzdem sind sie häufiger von Armut bedroht, müssen viele am Existenzminimum kämpfen. Mehr als 4,3 Millionen Frauen leben in Österreich, aber: Von einer echten Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern kann noch längst nicht die Rede sein.

58% aller Uni- Abschlüsse geht an Studentinnen'
Die wichtigsten Fakten rund um den heutigen Weltfrauentag:

  • Laut jüngsten Zahlen der Statistik Austria verdienen Männer in Österreich im Schnitt 31.961 Euro brutto im Jahr. Frauen dagegen müssen sich mit 19.460 Euro zufriedengeben. Ein Unterschied von 39,1 Prozent! Geht man nur von den Vollzeitbeschäftigten aus, beträgt der Unterschied noch immer 18,2 Prozent
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    Grafik: Frauen verdienen in Österreich deutlich weniger
  • Unglaublich: Nur in Estland sind die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen noch größer als in Österreich. Laut Eurostat werden Frauen selbst in Bulgarien oder Rumänien gerechter entlohnt als bei uns!
  • Dabei hat das weibliche Geschlecht nicht nur bei der Erwerbstätigkeit, sondern auch bei den Bildungsabschlüssen deutlich aufgeholt. Derzeit sind 58,3 der Maturanten Mädchen, 58,7 Prozent aller Studienabschlüsse an Unis werden an Frauen verliehen.
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    Grafik: Mehr Maturantinnen. 50% der Mädchen eines Jahrgangs machen die Matura

 

Nur 5,9% der Top-Jobs sind von Frauen ­besetzt

  • In die Chefetagen schaffen sie es trotzdem deutlich seltener. In der Geschäftsführung der 200 umsatzstärksten Unternehmen beträgt der Frauenanteil aktuell gerade einmal magere 5,9%!
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    Grafik: Kaum weibliche Chefs. Nur 5,9% der Geschäftsführer der Top-200-Firmen sind Frauen
  • Zugleich leben Frauen auch immer länger als Männer. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Österreicherin liegt derzeit bei 83,3 Jahren. Männer sterben dabei im Schnitt bereits mit 78 Jahren. Der Nachteil allerdings: Sie sind auch wesentlich häufiger von Altersarmut betroffen.
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    Grafik: Sie leben länger. Im Schnitt leben Österreicherinnen 5,3 Jahre länger als Männer.
  • 24% aller allein lebenden Pensionistinnen und 27% aller Alleinerziehenden leiden unter Armut. (mud, pli)
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