Frauen in Angst vor Serien-Killer

Morde in Deutschland & Österreich

Frauen in Angst vor Serien-Killer

In der Nacht zum 12. Jänner 2014 wurde in Kufstein die französische Austauschstudentin Lucile K. (20) am Innufer mit einer Eisenstange erschlagen. Seitdem fehlte von dem brutalen Killer jede Spur. Doch jetzt die mögliche Wende, die zugleich beängstigend ist. Im November vergangenen Jahres tötete der Unbekannte erneut. Diesmal in Deutschland. Nach dem gleichen Muster, mit erschreckenden Parallelen. Die Polizei ist sicher: „Es handelt sich um einen Serienkiller.“

Carolin K. (27) aus Endingen in Baden-Württemberg wurde ebenfalls mit einer Eisenstange erschlagen. Beide Frauen wurden zuvor Opfer eines Sexualdelikts. Und es gibt weitere Übereinstimmungen: Der Mörder tötete jeweils an einem Sonntag, Lucile und Carolin waren allein unterwegs, bei beiden fehlte später das Handy. Doch den eigentliche Durchbruch schafften die Ermittler des LKA Tirol: Ihnen gelang es, winzigste DNA-Partikel von beiden Tatorten in Übereinstimmung zu bringen und damit den Beleg für einen Serienkiller zu liefern.

Die wichtigste Spur auf den Mörder sind jetzt Zeugenhinweise auf ein Auto mit schweizer Kennzeichen, das in der Nähe des deutschen Tatortes gesichtet wurde.

Spur zum Serienkiller
 führt in die Schweiz

Es soll weiß oder grau lackiert sein. Zugelassen war es entweder im schweizer Kanton Tessin (TI), Thurgau (TG) oder Schwyz (SZ). In Lyon (F.), der Heimat von Lucile, hoffen die Eltern, dass jetzt endlich der Mörder ihrer Tochter gefasst wird.

Carolin K.: Sie kam vom Joggen nicht mehr heim

Im kleinen Endingen nahe Freiburg im Breisgau (D) kannte jeder die Weinverkäuferin Carolin K. In ihrer Freizeit spielte sie im Verein Fußball oder man sah sie beim Joggen.

Zum Laufen in die Weinberge ging sie auch am 6. November vergangenen Jahres. Um 15 Uhr startete sie los. Als sie abends immer noch nicht nach Hause gekommen war, schlugen die Angehörigen Alarm.

Vier Tage später wurde die Leiche der frisch verheirateten 27-Jährigen in den Weinbergen entdeckt. Sie war vergewaltigt und mit einer Eisenstange erschlagen worden. Ihr Handy fehlte und einer ihrer Asics-Sportschuhe. Dieser wurde Wochen später eine hunder Meter vom Tatort entfernt entdeckt.

Tatort

Eine DNA-Spur am Tatort war so gering, dass sie nicht in der Datenbank gespeichert werden konnten. Der Hartnäckigkeit der Tiroler LKA-Ermittler ist zu verdanken, dass dennoch ein Abgleich mit DNA-Fragmenten aus dem Mordfall Lucile gelang.

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