Gänserndorf: Eier als Giftköder gefunden

Mit Nervengift präpariert

Gänserndorf: Eier als Giftköder gefunden

Im Bezirk Gänserndorf sind nach WWF-Angaben erneut Giftköder entdeckt worden. Zwei Eier wurden präpariert, mit Carbofuran gefüllt und mit einer Heißklebepistole wieder verschlossen. "Dieses starke Nervengift verursacht einen grausamen und qualvollen Tod", schrieb der Umweltverband auf seiner Website.

2016 wurde laut WWF "genau in dieser Region der bisher größte Giftfall in Österreich entdeckt. Um die 40 vergiftete Tiere wurden damals gefunden. Gegen zwei Jagdaufseher wurde Anklage erhoben, die Verfahren wurden noch nicht abgeschlossen". 2012 wurde in der Nähe ebenfalls ein vergifteter Seeadler aufgefunden.

"Kein Bagatelldelikt"

Greifvögel reagieren dem WWF zufolge besonders empfindlich auf Carbofuran, das sogar indirekt noch zum Tod führen kann, wenn z. B. ein bereits vergiftetes Tier von einem Aasfresser gefressen wird. Aber auch Hunde werden immer wieder durch solche illegale Giftköder getötet.

"Das ist kein Bagatelldelikt", betonte Flora Hoser, Projektleiterin beim WWF. "Gift auslegen ist ein Fall für den Staatsanwalt", ergänzte Peter Lebersorger, Generalsekretär des NÖ Landesjagdverbandes.

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