Ganz Österreich jagt Ganz Österreich jagt

Täter narrt Polizei

© SID

 

Ganz Österreich jagt "Obama"

Wie vom Erdboden verschluckt scheint jener Räuber, der mit einer Maske von US-Präsident Barack Obama zuletzt am Donnerstag eine Filiale der Raiffeisenbank in St. Johann am Walde überfallen hat. „Es gibt keine hilfreichen Zeugenaussagen, wir haben kaum eine heiße Spur“, zeigte sich Sicherheitsdirektor Alois Lißl in einer ersten Reaktion etwas ratlos.

„Obama“ soll für mindestens fünf, möglicherweise sogar acht Raubdelikte verantwortlich sein. Die Serie begann 2008 mit dem Überfall auf eine Raika in Weilbach, den zweiten Coup landete der Mann im Juli 2008 in Maria Schmolln, dann kam zweimal hintereinander die Raika in Kirchheim an die Reihe, wobei der letzte Überfall im Februar an einer bereits verschlossenen Eingangstür scheiterte. Das brachte ihm in internationalen Medien den Titel „dümmster Räuber“ ein, ein Onlinemagazin schrieb sogar: „Und der Oscar für den schlechtesten Bankräuber geht an ...“

"Obama" kommt knapp vor Sperrstunde
Was die meisten Berichterstatter nicht wussten: Der eiskalte Unbekannte war nur gescheitert, weil die Banken in der Region nach seinen Überfällen früher Kassenschluss machten, da „Obama“ immer knapp vor der Sperrstunde kam. In diesem Fall klappte der Trick, der Täter zog ohne Beute wieder ab. Am Donnerstag probierte „Obama“ dann erneut sein Glück – und konnte mit Beute in unbekannter Höhe in einem blauen Ford Focus mit Kennzeichen SL-262 IZ flüchten.

Nun wurden auch die Behörden im benachbarten Bayern in die Fahndung nach dem Phantom eingebunden, falls „Obama“ dort untergetaucht ist.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen