Laut Polizei

"Gewalt-Demo": Frau doch nicht schwanger

Die  Polizei hat Vorwürfe, eine der am Samstag kurzfristig festgenommenen Demonstrantinnen hätte aufgrund des Vorgehens der Polizei ihr Kind verloren, zurückgewiesen. Mit Vorliegen des Krankenhaus-Befundes könne "eindeutig festgestellt werden, dass bei der Betroffenen zur Zeit der Amtshandlung - entgegen der bisherigen Vorwürfe - keine Schwangerschaft bestand", so die Polizei.

Aufgrund "mehrerer konkreter Vorwürfe", die Frau hätte aufgrund der polizeilichen Amtshandlung - im Rahmen der Demonstration gegen die Kundgebung der rechtsgerichteten "Identitären" - ihr Kind verloren, sei über Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien durch die Landespolizeidirektion Wien der ärztliche Befund des Krankenhauses beschlagnahmt worden, so die Polizei. Die Frau sei in einer Gruppe gewesen, die in einem Geschäftslokal in der Wiener Josefstädterstraße bei Sachbeschädigungen "auf frischer Tat" ertappt worden sei.

Die kurzfristig Festgenommene habe gegenüber den Polizeibeamten angegeben, schwanger zu sein und Schmerzen im Unterleib zu verspüren. Daraufhin sei von Polizeibeamten der Rettungsdienst verständigt, die Frau in Polizeibegleitung mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht und auf freiem Fuß angezeigt worden.

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