Aschewolke ist am Dienstag wieder da Aschewolke ist am Dienstag wieder da

Gletschervulkan

© Reuters

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Aschewolke ist am Dienstag wieder da

Der Gletschervulkan auf Island zeigt vier Wochen nach Beginn der Eruption keine Anzeichen von Ermüdung und schickt erneut Asche in Richtung Europa. Laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien wird auch Österreich davon ab Dienstag wieder stark betroffen sein.

Am Dienstag flächendeckend zurück
Die Asche erreicht am Sonntagabend Kontinentaleuropa, danach wird sie dem Modell zufolge weiter über Deutschland und Frankreich nach Süden gelangen und Österreich am Dienstag flächendeckend erfassen. "Die Wettersituation stellt sich leider um. Durch die Nordwestströmung kommt Mitteleuropa, ähnlich wie schon im April, in den Einflussbereich der Aschenwolke aus Island", so ZAMG-Experte Gerhard Wotawa.

Wind hat gedreht
Wie das Meteorologische Institut in Reykjavik am Sonntag angab, hat sich der Wind über dem Gletscher Eyjafjallajökull aus westlicher und südwestlicher Richtung nach Süden gedreht und treibt die Asche erneut stärker auf den Kontinent zu. In der Nacht auf Samstag gab es laut ZAMG in einer Tiefe von über 20 Kilometern mehr als 30 Erdbeben in weniger als 3 Stunden, was auf den weiteren Nachfluss von Magma aus dem Erdinneren hinweise.

In 6 - 8 km Höhe
In den vergangenen Tagen war die Asche nach Westen auf die Hauptstadt Reykjavik zugetrieben. Damit blieben Europas Flugplätze von Start- und Landeverboten verschont. Die Wolke erreichte am Sonntag eine Höhe von sechs bis acht Kilometer. Anrainer südlich und südöstlich des Gletschers hatten wie schon öfter in den Vorwochen mit dem Niedergang von Asche zu kämpfen. "Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass die Eruptionen beendet werden könnten", heißt es vom Meteorologischen Institut.

Irland, England schon betroffen
Nach der Sperre von Teilen des Luftraums über Irland ist das Flugverbot Sonntagmittag auf Flughäfen in Schottland und England ausgeweitet worden. Wegen einer zu hohen Konzentration von Vulkanasche in der Luft durften unter anderem in Manchester, Liverpool, Doncaster und Prestwick bis mindestens 20.00 Uhr (MESZ) keine Maschinen starten und landen.

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