Sauna-Affäre

© APA-FOTO: ROLAND SCHLAGER

"Goldentime"-Betreiber überraschend gestorben

Knapp vier Wochen, bevor im Wiener Landesgericht der Prozess gegen Ernst Geiger, den suspendierten Leiter der Wiener Kriminalpolizei, wiederholt wird, ist mit Wolfgang B. der wichtigste Zeuge und zugleich die Zentralfigur in der sogenannten Sauna-Affäre gestorben. Wie der "Kurier" in seiner Mittwoch-Ausgabe berichtet, dürfte der 44-Jährige in der Nacht zum Dienstag in seiner Wohnung in der Innenstadt einem Herzinfarkt erlegen sein.

Kein Fremdverschulden
Die Polizei schließt nach derzeitigem Stand Fremdverschulden aus. B. hatte laut "Kurier" über Herzbeschwerden geklagt und war dann zusammengebrochen. Der Notarzt konnte den Mann kurz reanimieren, doch B. war nicht mehr zu retten.

"Es gibt keine äußeren Anzeichen von Gewalteinwirkung", meine Walter Hladik, Sprecher der Bundespolizeidirektion Wien, am Dienstagnachmittag. Die kriminalpolizeiliche Abteilung habe die Leiche kommissioniert und mit der Staatsanwaltschaft Rücksprache gehalten. Eine Obduktion soll die eindeutige Todesursache klären. Mit dem Ergebnis ist laut Hladik in den kommenden Tagen zu rechnen.

Jetzt wird Obduktion angeordnet
Die Staatsanwaltschaft Wien hat eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Die Anklagebehörde habe diesen Schritt gewählt, um die eindeutige Todesursache feststellen zu können und allfällige Gerüchte über ein nicht natürliches Ableben entgegenkommen, sagte Sprecherin Michaela Schnell.

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