Graffiti-Sprayer

Wien

Graffiti-Sprayer "Puber" sehr schweigsam

Der Graffiti-Sprayer "Puber", der am Donnerstag in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus festgenommen wurde, hat bisher bei seinen Einvernahmen jede Aussage verweigert. Das teilte Polizeisprecherin Adina Mircioane am Freitag mit. Der 29-jährige Schweizer brasilianischer Abstammung aus dem Kanton Zürich soll mit Sprayaktionen in Wien einen Sachschaden von mindestens 50.000 Euro verursacht haben.

Ein anonymer Hinweis führte die Polizei am Vormittag zu der Wohngemeinschaft, in der der Gesuchte lebte. Der Mann versteckte sich vor den Beamten auf einem Vordach des Hauses, wurde dort aber entdeckt und vorläufig festgenommen. In der Wohnung fanden die Ermittler in einem Kamin ein Notebook, Spraydosen und andere Graffiti-Utensilien. Ebenso fand man eine gestohlene Identitätskarte.

Trotz dieser Indizien schwieg der 29-Jährige bisher zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. Am Nachmittag wollte die Staatsanwaltschaft darüber entscheiden, ob sie die Untersuchungshaft gegen den Schweizer beantragt. Insider betonten, dass normalerweise gegen Sprayer keine U-Haft verhängt wird. Angezeigt wurden auch "Pubers" drei weitere Mitbewohner. Ihnen warf die Exekutive Begünstigung vor.

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