Grazer Häftling nach Rangelei gelähmt

Nach Attacke

Grazer Häftling nach Rangelei gelähmt

 In Graz hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet, weil ein Häftling nach einer Rangelei mit vier Justizwachebeamten querschnittsgelähmt ist.Der 61-jährige Niederösterreicher hatte zuvor bei einer medizinischen Untersuchung plötzlich eine Krankenschwester angegriffen. Die Beamten rangen den Mann nieder, dabei könnte es zu seiner Verletzung gekommen sein.

Krankenschwester attackiert
Der Mann hätte gerade eine Injektion von der Krankenschwester bekommen sollen, als er angeblich ein medizinisches Instrument an sich brachte und die Frau damit angriff. Die anwesenden Justizwachebeamten schritten sofort ein und rangen den Mann nieder. Dann wurde er laut Bacher in eine sogenannte Absonderungszelle gebracht. Die Lähmung soll nicht sofort eingetreten sein, sondern erst im Laufe der drei Tage Aufenthalt in der Zelle, so der Sprecher. Der genaue Ablauf müsse noch geklärt werden, ein medizinisches Gutachten wurde angefordert. Dieses solle ebenso wie der Zwischenbericht des Landeskriminalamtes bis nächste Woche vorliegen.

Geprüft werde unter anderem, ob eine Notwehrüberschreitung vorliege und ob Fehler bei der ärztlichen Aufsicht bzw. Behandlung des Mannes passiert sind. Der Niederösterreicher wurde ins Unfallkrankenhaus Graz eingeliefert, dort liegt er auf der Intensivstation.
 

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