Grenzkontrollen - aber keine Staus!

Fließender Verkehr

© APA/Kornberger

Grenzkontrollen - aber keine Staus!

"Wir sind für die EURO 2008 sowohl personell als auch einsatztechnisch sehr gut aufgestellt, haben uns auf unterschiedlichste Art und Weise knapp fünf Jahre lang sehr intensiv vorbereitet", strahlt Marek Zuversicht aus. "Es gab umfassende Schulungen, die Zusammenarbeit mit dem Ausland wurde masiv intensiviert, die Grenzkontrollen wieder eingeführt", so derselbe weiter. Erstmals in der Geschichte werden mehr als 1.100 ausländische Polizistinnen und Polizisten in Österreich Dienst versehen. Das zeige, so Marek, wie ernst die Polizei ihre Aufgabe nimmt, um eine sichere EURO 2008 zu gewährleisten.

Salzburg: staufrei
Doch trotz intensiver Grenzkontrollen - sie wurden etwa in Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich bereits wieder aufgekommen - scheint eine Angst vor Staus unbegründet. Erste Erfahrungsberichte aus den genannten Bundesländern dementieren Staus. So vermeldete Salzburgs, dass auch an den Grenzen und trotz Starkregens überwiegend fließender Verkehr herrschte. Auch Hooligans fielen keine auf. "Bis jetzt haben wir noch keinen Aufgriff zu verzeichnen", bestätigte Chefinspektor Winklhofer.

OÖ: staufrei
In Oberösterreich laufen die Grenzkontrollen bereits seit 2. Juni wieder. Auch hier gibt es keine Beunruhigungs-Alarme. Es werde vor allem auf die Fußball-Rowdys hin kontrolliert; Treffer sei bis dato aber noch keiner erzielt worden.

Vorarlberg: staufrei
In Vorarlberg laufen die Grenzkontrollen seit heute morgen. Alles ist bislang reibungslos verlaufen. Gewaltbereite Fans seien vorerst nicht ausgemacht worden, erklärte der Leiter der Vorarlberger Verkehrspolizei, Gerhard Ellensohn. Nachdem die Überprüfung stichprobenartig durchgeführt werden, bilde sich auch kein Stau, so Ellensohn.

Bregenz gerüstet
Für den Fan-Ansturm am Wochenende zeigt sich auch die Stadt Bregenz mit einem Verkehrskonzept gut gerüstet. So werden für das Public Viewing auf der Seebühne laut Ellensohn zahlreiche Park & Ride-Möglichkeiten etwa in den Nachbargemeinden, aber auch jenseits der Grenzen in Deutschland (Lindau) und der Schweiz (St. Margrethen) eingerichtet. Zudem sollen eine Takterhöhung bei Bahn und Bus sowie ein Parkleitsystem zu einem geordneten Verkehrsablauf beitragen. Inhaber von Tickets für das Public Viewing können die öffentlichen Verkehrsmittel gratis benützen

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