Großalarm: Uralte Mühle fast zerstört

Historisches Gebäude

© Feuerwehr

Großalarm: Uralte Mühle fast zerstört

Maria Luggau. In der Nacht auf Sonntag gab es erneut Brandalarm im Lesachtal. Die denkmalgeschützte und historisch wertvolle Mühle des Ortes war in Brand geraten.

Großeinsatz
Sechs Feuerwehren aus Kärnten und Osttirol mit mehr als hundert Florianijüngern standen im Einsatz. Ursache: Der Polizeisachverständige vermutet, dass der Brand durch einen überhitzten Mühlstein am Mechanismus entstanden sei.

Mühlmuseum gerettet
„Unsere große Sorge galt bei diesem Einsatz dem Museum, das in der Mühle untergebracht ist,“ so Egon Strieder, der Einsatzleiter der Feuerwehr. Nur der schnelle Einsatz der Löschkräfte habe die Vernichtung der wertvollen Ausstellungsstücke verhindert. Zahlreiche Gerätschaften und historische Artefakte konnten von den Feuerwehrmännern ins Freie gebracht werden.

Glutnester
Die Löscharbeiten seien schwierig gewesen, schildert Strieder. „Unter Atemschutz mussten wir Holzverkleidungen entfernen, um an die Glutnester heranzukommen.“ Stundenlang kämpften die Feuerwehrmänner gegen das Feuer, ehe um vier Uhr früh endlich „Brand aus“ erklärt werden konnte. „Aber das Gebäude steht noch und das ist der größte Erfolg,“ erklärt der Einsatzleiter erleichtert.

Trotzdem ist der Sachschaden enorm. „Der ideelle Wert des 250 Jahre alten Gebäudes übersteigt dabei den materiellen“, bedauert ein Polizist. Bereits vor zwei Wochen ist im Liesingtal ein Holzhaus abgebrannt. Brandursache war damals Blitzschlag.

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