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Handypeilung rettet Verletzten vor dem Tod

Lebensgefahr

 

Handypeilung rettet Verletzten vor dem Tod

Gerade noch rechtzeitig hat eine Handypeilung die Einsatzkräfte zu einem 22-jährigen Unfalllenker geführt, der mehrere Stunden lang mit lebensgefährlichen Verletzungen und zum Teil bewusstlos in der Obersteiermark ausharren musste. Kurz nach dem Crash hatte der junge Mann noch seine Eltern anrufen können, ehe der Kontakt abbrach.

Mehrmals überschlagen
Der 22-Jährige war gegen 3.00 Uhr allein mit seinem Auto auf der B317 in Richtung Scheifling unterwegs, als er aus unbekannter Ursache von der Straße abkam. Sein Pkw überschlug sich mehrmals und blieb auf einer Wiese liegen. Nach etwa einer halben Stunde gelang der Mann kurz zu Bewusstsein. Geistesgegenwärtig griff er zum handy und rief seine Eltern an. Er bat um Hilfe, doch noch bevor er sagen konnte, wo er sich befindet, riss der Kontakt ab. Etwa drei Stunden lang suchten die Eltern auf eigene Faust nach ihrem Sohn. Als sie ihn nicht fanden, erstatteten sie gegen 6.45 Uhr eine Anzeige bei der Polizei.

Nach einer Handypeilung stand der Aufenthaltsort des Obersteirers rasch fest, und innerhalb einer halben Stunde entdeckten die Beamten den stark unterkühlten und lebensgefährlich Verletzten. Das Notarztteam brachte ihn ins Spital, wo er notoperiert wurde.

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