Heinz Prüller Opfer von Hotel-Dieben Heinz Prüller Opfer von Hotel-Dieben

Langfinger

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Heinz Prüller Opfer von Hotel-Dieben

Sportreporter-Legende Heinz Prüller gilt nicht unbedingt als Big Spender. Um nicht in Verlegenheit zu kommen, Geld zu streuen, steckt der 69-jährige Formel-1-Kommentator meist keines ein. Zwingende Zahlungen erledigt er mit Plastikkarten. Sein Überblick steht außer Zweifel. Ex-Frauen und Kollegen sagen Prüller nach, seinen Kontostand immer auf den Cent genau zu wissen.

Neuer Trick
Unmöglich somit, sich unbemerkt am Besitz des Journalisten und Bestsellerautors zu vergreifen. Was eine neue Spezies von Langfingern nicht wissen konnte, die auf finanzielle Nonchalance ihrer Opfer setzt. Bevorzugt in Hotelzimmern (und oft auch als Saisonniers beschäftigt) greifen sie nur kleine Beträge ab - dafür aber immer wieder und bei allen Gästen, was sich läppert. Überdies fällt vielen Opfern der geringe Schwund nicht einmal auf.

Falscher Mann
Bei Sparefroh Prüller, derzeit in Zirl auf Kurzurlaub und dort im Nobelhotel Tyrolis abgestiegen, sind Schlitzohren aber an den falschen Mann geraten. Denn der erkannte sofort eine rätselhafte Differenz zwischen Soll und Haben in seiner Brieftasche am Zimmer - und ging zur Polizei. "Es wurde ein geringfügiger Diebstahl angezeigt", heißt es am Posten dort: "Und auch die Umstände sind noch nicht geklärt." Opfer Prüller war am Sonntag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Mag sein, weil er mit dem Hotelier stritt, der wegen der Anzeige schäumt.

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