Heute droht Blitz-
Eis auf den Straßen

Alarmstufe Rot

© Philipp Guelland/ddp/dapd

Heute droht Blitz-
Eis auf den Straßen

Es ist die gefährlichste Wetter-Konstellation, die es im Winter geben kann: Die Böden sind im ganzen Land nach Nächten bis zu minus 20 Grad durchgefroren – und jetzt schiebt sich aus Westen eine mildere Front übers Land.

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Die Folge: Regen, der sofort bei Berührung mit dem Boden zu Eis erstarrt. Spiegelglatte Straßen, Hunderte Unfälle drohen. „Heute besteht in Tirol und Vorarlberg bereits akute Glatteisgefahr“, warnt Meteorologe Gerhard Baumgartner von der ZAMG im ÖSTERREICH-Gespräch. „Langsam schiebt sich die Front Richtung Osten. Montagnachmittag ist Oberösterreich betroffen, ab der Nacht auf Dienstag wird es in Wien gefährlich. Die Glatteissituation wird in ganz Österreich massiv sein.“

Die Autofahrerklubs warnen jetzt vor überhöhter Geschwindigkeit und appellieren, noch mehr Sicherheitsabstand einzuhalten. Besondere Vorsicht ist auf Brücken geboten, da sich das Eis dort blitzschnell bildet.

Polarluft.
Bis Mittwoch wird der Alarm auf den Straßen andauern, danach rollt die nächste Kältewelle über Österreich. Baumgartner: „Diesmal ist es eine Front aus dem Norden. Im Gegensatz zu der Strömung vom Mittelmeer, die uns die extremen Schneemengen gebracht hat, ist das trockene, eiskalte Polarluft.“

Die Temperaturen stürzen ab Donnerstag in der Nacht wieder auf bis zu minus 20 Grad ab. „Schneeschauer wird es nur vereinzelt geben. In den Tälern ist zwar Hochnebel möglich, aber in den Bergen sollte es am Wochenende schönes Skiwetter geben“, erklärt Baumgartner.

Ein Ende des Bibber-Wetters ist nicht in Sicht. Der Experte: Auch die Langzeitmodelle, die bis Mitte Dezember reichen, sehen nur: Frost, Kälte, Schnee.

Nach dem Schnee-Chaos kommt jetzt das Blitz-Eis! Eine kurze wärmere Phase bringt Regen, auf den Straßen herrscht ab heute Alarmstufe Rot.

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