Hip-Hop-Susi: 1. Prozesstag ist geplatzt

Indonesien

Hip-Hop-Susi: 1. Prozesstag ist geplatzt

Es sind Tage des Hoffens und Bangens für Susanne Mayr, die mit drei Kilo Crystal Meth im doppelten Boden ihres Koffers am Flughafen erwischt wurde – ÖSTERREICH berichtete.

Die Niederösterreicherin, die beteuert, von nichts gewusst zu haben und von einem Afrikaner namens Mike hereingelegt worden zu sein, hofft auf ein mildes Urteil – das berichtet ihr Stiefvater Peter Kreitschitz, der sie am Wochenende in Haft in Indonesien besuchte. Doch es drohen 20 Jahre Gefängnis, wenn nicht sogar die Todesstrafe, die mit einem Schuss durch das Herz exekutiert wird.

»Sie fiel mir weinend 
um den Hals«
„Die Begegnung mit Susanne war sehr emotional“, erzählt Peter Kreitschitz – Mutter Ingeborg konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mitreisen. „Susi ist mir weinend um den Hals gefallen, und auch ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. Sie ist aber sehr gefasst, denn Susi, die sich die Zelle mit einer Ukrainerin und einer Indonesierin teilt, ist stark!“

Gegenüber ihrem Stiefvater, der mit Botschafter Andreas Karabaczek zu ihr gekommen war, beteuerte die 29-Jährige einmal mehr, nichts von den Drogen gewusst zu haben.

Nachdem der erste Prozess gestern platzte, wurde die Verhandlung um eine Woche auf kommenden Mittwoch vertagt.

(let, kor)

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