Hip-Hop-Susi: ­Eltern am Ende

18 Jahre Haft

Hip-Hop-Susi: ­Eltern am Ende

Sie erfuhren es aus den Medien: 18 Jahre Gefängnis und 300.000 Euro Strafe wegen Drogenbesitzes in Indonesien für ihre Tochter Susanne M. (30), die alle nur Hip-Hop-Susi nennen. Seitdem ist für Mutter Ingeborg See und Stiefvater Peter Kreitschitz eine Welt zusammengebrochen. „Ich habe meine Tochter neun Monate nicht gesehen, jetzt sollen es weitere 18 Jahre sein. Mir bricht es das Herz“, sagt die Mutter.

Wie berichtet, war Susanne in Indonesien verhaftet worden, weil sie in einem Koffer drei Kilo Crystal Meth hatte. Sie schwor, dass ihr die Drogen untergeschoben worden waren, kooperierte mit den Ermittlern. Es ersparte ihr immerhin die Todesstrafe.

Der Vater weinte um 
Milde vor Gericht
Der Stiefvater hatte im Prozess noch weinend um ein mildes Urteil gebettelt. „Wir hatten auf Milde gehofft, aber es kam leider anders“, sagt die Mutter.

(let)

Die Mutter: "Es ist wie ein böser Traum"

ÖSTERREICH: Finden Sie, dass Ihre Tochter einen fairen Prozess hatte?
Ingeborg See: Es sind viele Pannen passiert, oft fiel die Verhandlung aus, weil es keinen Dolmetscher gab.

ÖSTERREICH: Sie hatten die ganze Zeit auf ein mildes ­Urteil gehofft.
See: Ja, weil Susanne immer kooperiert hat.

ÖSTERREICH: Warum ist Ihre Tochter nicht in Berufung gegangen?
See: Weil das Risiko zu hoch ist. Im Falle eines neuen Prozesses könnte sie auch zum Tode verurteilt werden.

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