Hofreitschule kämpft um ihren guten Ruf

Vorwürfe

Hofreitschule kämpft um ihren guten Ruf

Die Spanische Hofreitschule ist weltberühmt. Erst kürzlich ist sie in die UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen worden. Da kommt die aktuelle Kritik ungelegen: Die Pferde würden nicht artgerecht gehalten, bei den Veranstaltungen herrsche zu starker Lärm, es würde die sogenannte Rollkur angewandt. Das sagt Karl-Friedrich Habel. der Vizepräsident des Vereins „Freundeskreis der klassischen Wiener Reitkunst“, wie ORF-Thema berichtete.

Kritisiert wird auch die kommerzielle Ausrichtung der Hofreitschule. Aus finanziellen Gründen wurde die Zahl der Aufführungen erhöht. „Dafür gibt es jetzt aber 104 statt früher 72 Hengste“, hält die Geschäftsführerin Elisabeth Gürtler entgegen, die seit 2007 das Kommando an der Spanischen Hofreitschule führt. „Es ist natürlich ein Teil des imperialen Erbes, das müssen wir einfach zugeben, aber es ist auch das, was emotional bei der Reiterei auf Besucher ausstrahlt“, sagte sie.

Dass die Lipizzaner künftig dreimal pro Woche im Burggarten unterwegs sind, stört die Kritiker ebenfalls. Der Freundeskreis ortet einen Qualitätsverlust.

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