Horror-Silvester im Party-Keller

300 Feiernde gerettet

Horror-Silvester im Party-Keller

Es war schon halb zwei in der Früh, als einige Gäste plötzlich unter Atemnot litten und Russpartikel auf ihrer Haut entdeckten. In verständlicher Panik, dass ein Brand in dem Promi-Gewölbe ausgebrochen sein könnte, alarmierten sie die Feuerwehr, die zum Cembran-Weinkeller, in dem die rauschende Silvester-Party stattfand, eilte.

Und tatsächlich stellten die Florianis eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid im Partykeller fest. Gemeinsam mit der Polizei wurde der Veranstaltungsort am Fuße des Bauernbergs evakuiert. Die Linz AG stellte Busse bereit, damit sich die in der Hektik ohne Mäntel geretteten Besucher aufwärmen konnten. Immerhin hatte es minus 5 Grad.

Veranstalter redet sich
auf den Vermieter heraus

Insgesamt wurden 300 Menschen evakuiert, 80 Gäste am Einsatzort versorgt und zehn davon ins Kepler Klinikum gebracht. Ein Mann wurde festgenommen, weil er mehrmals versuchte, in das Lokal zurückzukehren und die Hilfskräfte attackierte.

Nach ersten Ermittlungen kam das Kohlenmonoxid aus einer nicht genehmigten Heizkanone. Der Veranstalter allerdings redet sich auf den Vermieter heraus, der die Heizung von einem verschlossenen Bereich heraus betrieben haben und nicht gewillt gewesen sein soll, die Anlage herunterzufahren.

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